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THEMA: toko tippt korräckt

toko tippt korräckt 03 Nov 2011 00:11 #104789

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nun, wenn was auch bei toko landet hat das eine gewisse aussagequalität...

dies kann ich nur bestätigen: schon vor einem jahr war mir die schelle GF maxima als besonders gutes exemplar der gattung blattschrauben aufgefallen:

hier stehts

hier stehts bei toko

wer an die wirkungslosigkit einer blattschelle glaubt, kann se ja mal umdrehen und leute zuhören lassen, hehe...

:laugh:
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toko tippt korräckt 03 Nov 2011 11:27 #104790

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Moin!

Bei Mundstücken haben wir einen Konus, d.h. eine vorgegebene Steigung, somit jede Blattschraube in der Steigung nur EINEN vorgegebenen Konus hat!

Man kann zwar bei der GF diesen Konus in der Dicke durch Rollen erweitern, aber nur in der vorgegebenen Steigung, und diese trifft nicht auf jedes MPC zu!

Der Einhandspanner mit Krampe ist in einem starren Block, obwohl die Schrägstellung des Tisches verschieden sein kann, was man bei der GF nicht anpassen kann, da nicht schwenkbar
wie z.B. bei der Optimum oder der Liberty bei Theo Wanne!

Die GF ist nicht schlecht, aber perfekt ist etwas anderes!

1) Anpassbar in der Konus- Steigung des MPC.
2) Anpassbar an die Schrägstellung des Tisches.
3) Anpassbar in der Dicke des MPC.


Die Optimum und die Liberty erfüllt 2)
Die GF erfüllt 3)



LG Hans
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toko tippt korräckt 03 Nov 2011 20:05 #104807

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die GF maxima liefert im gegensatz zu anderen klemmen einen opitmalen klang, da verchiedene mundstücke perfekt angepaßt werden können.

andere schellen, mit scheinbar vorteihafterweise bewegeichen elementen sind

a)instabil ( die schrauben bei theo wanne müssen immer nachgezogen werden, sonst fällt die andruckplatte leicht raus )

b) klanglich unterlegen ( brüllen statt ausgeglichene gund- und obertöne )

c) passen nicht auf pomarico ( und z.b.gotttsu ) mundstücke, da sie u.a. wegen a) zu leicht abrutschen.

die GF maxima vermeidet a)- c)

im übrigen konnten bis heute die lieferanten der klanglich noch optimaleren einhandspanner nicht liefern, da irgendwelche zuarbeiter nicht klarkamen oder sonst irgendwas.

da bleibe ich, anstatt auf irgendein märchen zu warten, beim besten erhältlichen material.

auch wenn mit nicht erhältlichen materialien oder rein theoretisch wirkenden erörterungen die flugbahn zum mond sicherlich noch einfacher zu berechnen wäre...

;)
Letzte Änderung: 03 Nov 2011 20:07 von prinzipal. Begründung: terfippt
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toko tippt korräckt 04 Nov 2011 01:29 #104820

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Moin!

Keine Blattschraube erfüllt alle Kriterien, von den nicht adäquaten Schrauben und Krampen ganz zu schweigen!

1)Anpassung in der Steigung des Konus ist nur dann möglich, wenn das Blech oder Gewebeband ausgetauscht wird!
Lediglich eine Verlängerung passt nicht die Steigung an, dazu muss das Band eine bestimmte Form haben!

2) Anpassung an die Schrägstellung des Tisches, ist der wichtigste Punkt!
Ob als Standard (mit 2 Knebel) oder als Einhandspanner.


3)Anpassbarkeit in der Dicke des MPC ist nur erforderlich, wenn man mit einer Ligatur, viele MPC betreiben will! Die Steigung des Konus der verschiedenen MPC ist aber durch Erweiterung im Band nicht anpassbar, weil das Band
auf eine bestimmte Konussteigung angepasst ist.
Gleichwohl kann man durch Rollen tauschen auch dicke MPC bespannen!
Was aber nicht bedeutet, dass die Spannerschraube der GF immer exakt zur Tischschräge steht.

GF als Einhandspanner ist eine Bereicherung wie Francois Louis, nicht mehr und nicht weniger, das `Märchen` beginnt immer da, das irgendwer glaubt, durch diese Ligaturen
besser zu klingen. :laugh:

Hersteller bauen das, was verkauft werden kann, nicht was keiner kaufen will!
Das Preissegment geht bei Ligaturen von 15.- bis 65.-€, also von GEWA Standard bis Optimum!

Was darüber hinaus geht ist Kunsthandwerk, aber auch dadurch klingt man nicht besser! ;)

Anwendungsfehler im MPC Setup, sind viel häufiger als das passende Teil!

LG Hans
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Reeds-Shop

toko tippt korräckt 04 Nov 2011 02:19 #104821

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ich kenne hersteller, die nicht das bauen, was die kunden haben wollen.

warum, weiß ich nicht.

wäre schön, wenn sich auch kunsthandwerker da mal bewegen könnten.

falls es wen interessiert: die andruckplatte der GF maxima ist beweglich gelagert und paßt sich in den 2 empfohlenen anbringungspositionen leicht an unterschiedliche mundstückformen an.

:laugh:

ach ja: wer ein silbernes sopran hat und eine silberfarbige schelle will, nimmt die GF M für eb- klarinette böhm für normales kautschuck sopranmundstück.
Letzte Änderung: 04 Nov 2011 02:22 von prinzipal. Begründung: terfippt
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toko tippt korräckt 04 Nov 2011 08:59 #104824

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Ach was ist schon ideal...
Ich finde die Idee der GF eigentlich ganz gut, jedenfalls bietet sie eine Menge, wenn man verschiedene Mundstücke hat.

Was HWP einbringt ist grundsätzlich richtig, der Winkelfehler bleibt und wenn da, ändert er sich mit den verschiedenen Rollen auch nicht. Die Frage ist nur, was ein solcher kleiner Winkelfehler in der Praxis für eine Bedeutung hat...solange dieser nicht krass wird - was er eigentlich gar nicht kann, da die Mundstück-Konen nicht sooo wahnsinnig verschieden sind - solange das Band nicht rutscht, sollte es eigentlich gut sein. Jedenfalls sitzt dieses Band wesentlich besser als manche ausgeklügelte Blechschelle oder sonstwie gestylte Konstruktion.

Was ich aber an der GF kritisiere ist ein kleiner Ausführungsfehler: Da das Band um die Rollen geschlungen ist und zuwenig nahe an die Rolle geklebt ist, stösst das Blatt daran, wenn man es unter die Andruckplatte schieben will. Das wird dann rasch eine ziemliche Fummelei. Ganz besonders bei dünnen Mundstücken wie Ottilie Link. Das wäre aber leicht zu beheben, werkseitig. Ich gebe dann gelegentlich dort eine Rückmeldung...

antonio
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toko tippt korräckt 04 Nov 2011 09:37 #104826

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hwp schrieb:
aber perfekt ist etwas anderes!

1) Anpassbar in der Konus- Steigung des MPC.
2) Anpassbar an die Schrägstellung des Tisches.
3) Anpassbar in der Dicke des MPC.

Moin,

und genau deswegen benutze ich seit fast ewigen Zeiten die gute alte Ligatur deutscher Klarinettisten: die Schnur :laugh:

Diese erfüllt alle drei genannten Kriterien, an die nicht ganz so praktische Handhabung habe ich mich lange gewöhnt.

Ach ja, über Preise von Blattschrauben kann ich daher auch nur lächeln :P

Gruß,
xcielo
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toko tippt korräckt 04 Nov 2011 10:07 #104827

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xcielo schrieb:

Moin,

und genau deswegen benutze ich seit fast ewigen Zeiten die gute alte Ligatur deutscher Klarinettisten: die Schnur :laugh:

Diese erfüllt alle drei genannten Kriterien, an die nicht ganz so praktische Handhabung habe ich mich lange gewöhnt.

Ach ja, über Preise von Blattschrauben kann ich daher auch nur lächeln :P

Gruß,
xcielo[/quote]


Das alles mag stimmen, aber rutscht Dir die Schnur nicht weg?
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toko tippt korräckt 04 Nov 2011 10:17 #104828

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@RMC

befürchte ich auch. Meine früher ewig gespielten Klarinettenmundstücke waren auch nur für Schnurwicklungen gebaut. Da passten auch keine Schraubligaturen. Ich befürchte, dass die Schnur nur bei oberflächig rauhen Saxmundstücken funzt.

@ Antonio

Das Problem mit dem hakeligen Reinschieben der Blätter unter die GF Maxima ist auch mein "Problem" und manchmal echt nervig. Ansonsten ist die Schraube genial von der Verarbeitung und vom Handling. Klangveränderungen sind wie immer Hörerspezifisch.

Eine feste Schraube, wie die Vandoren Optimum ist mir zwar lieber, aber auf den meisten MPC passt das Ding nicht. Da ist dann die GF schon eine sehr gute Wahl.


Schliesslich mag ich einfach die Einschraubenligaturen (Goiles Wort:-))
LG HaJo

"Ist das Kunst, oder kann das weg?"
Letzte Änderung: 04 Nov 2011 10:20 von saxlover. Begründung: verdammt - wieder mal falsch verschrieben
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toko tippt korräckt 04 Nov 2011 10:19 #104829

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RMC schrieb:
Das alles mag stimmen, aber rutscht Dir die Schnur nicht weg?

Nöö, das Problem hatte ich noch nie, obwohl keines der Mundstücke Schnurrillen hat. Selbst bei starkem Konus (Bassklarinettenmundstück) geht das wunderbar. Muss natürlich eine geeignete Schnur sein.

Gruß,
xcielo
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