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THEMA: Gehörbildung für hohe Töne?

Re: Gehörbildung für hohe Töne? 13 Sep 2008 18:42 #61877

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Oder hier, wenn wir schon beim Sopran waren:


Auja, richtig. Das ist auch schon recht extrem...
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Re: Gehörbildung für hohe Töne? 13 Sep 2008 19:46 #61879

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Oder hier, wenn wir schon beim Sopran waren:


Gigantisch, wie der Bechet swingt! ( und vibratiert :-D )

Hier ein Schüler von ihm:

http://de.youtube.com/watch?v=BaWqPPlNhPs&feature=related
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Re: Gehörbildung für hohe Töne? 13 Sep 2008 20:06 #61880

  • Leont
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OK!
Und was ist mit dem Vibrato, bei dem man nicht die Frequenz(Tonhöhe) sondern die Amplitude (Lautstärke) verändert?

Einspruch:
Beim Vibrato, wenn man das Bild der Sinuskurve annimmt. Du beziehst dich auf auf etwas anderes, beim Vibrato:
Y-Achse: Tonhöhe
X-Achse: Rhythmus

Je größer der Ausschlag desto mehr schwankt die Tonhöhe, die Frequenz gibt nur das Tempo an. Das Vibrato muß rhythmisch "koräkt" sein. Also in vierteln, triolen, Achteln usw

Mit dem Beispiel (Good Night Julia) wollte ich jetzt nicht zeigen wie extrem man das ausarten lassen kann, sondern wie fein und gefühlvoll man es benutzten kann und was man damit vermittelt
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Re: Gehörbildung für hohe Töne? 13 Sep 2008 20:50 #61883

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@pue:
[...] Auch beim Vibrato klingt das Horn nicht in der "normalen" Tonhöhe sondern schwingt gleichmäßig um eine Tonhöhe, die unter der stimmigen liegt. Das jedenfalls ist meine Erfahrung bei mir und im Jazz: das Vibrato schwingt eher nach unten aus und steigt nicht weit über den Ton hinaus.

Ich würde dem zustimmen.
[...] Ich werd heut Abend mal drauf achten, wie ich das Vibrato mache. Ich bin mir auch nicht so sicher mit der Annahme. Kann gerade nicht Blasen. Wie klingt das denn bei dir, Billy?

Ich persönlich intoniere die Töne an sich so, dass ich mit der Stimmung nicht mehr so weit rauf intonieren kann. Der Ansatz ist also schon relativ gefestigt. D.h., es geht nur eher mehr nach unten als mehr rauf. Lockern kann ich den Ansatz eher mehr als noch mehr spannen.
Ich könnte den Ansatz so locker lassen, dass es schon eine kleine bis große Terz ist (eine übermässige Terz ist bei mir gar nicht drin). Aufwärts kann ich den Ansatz nicht so verändern, daß ich eine kleine Terz von meiner "normalen" Intonation rauf komme (vielleicht eine kleine Sekunde). Deshalb tendiert für mich auch ein Vibrato eher nach unten.

Edith:
Ich habe gerade mal versucht, auch so rauf zu intonieren. Dadurch neige dann eher zu "Kaubewegungen". Es hört sich auch anders an.
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Re: Gehörbildung für hohe Töne? 13 Sep 2008 21:39 #61885

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OK!
Und was ist mit dem Vibrato, bei dem man nicht die Frequenz(Tonhöhe) sondern die Amplitude (Lautstärke) verändert?

Einspruch:
Beim Vibrato, wenn man das Bild der Sinuskurve annimmt. Du beziehst dich auf auf etwas anderes, beim Vibrato:
Y-Achse: Tonhöhe
X-Achse: Rhythmus

Je größer der Ausschlag desto mehr schwankt die Tonhöhe, die Frequenz gibt nur das Tempo an. Das Vibrato muß rhythmisch "koräkt" sein. Also in vierteln, triolen, Achteln usw

Mit dem Beispiel (Good Night Julia) wollte ich jetzt nicht zeigen wie extrem man das ausarten lassen kann, sondern wie fein und gefühlvoll man es benutzten kann und was man damit vermittelt


Nein, ich beziehe mich da nicht auf etwas anderes.

Wenn ich von der Modulation der Frequenz (Tonhöhe) schreibe, meine ich auch die Frequenz (Tonhöhe) des Tones.

http://de.wikipedia.org/wiki/Vibrato
und (nur bedingt hier passend) http://de.wikipedia.org/wiki/Frequenzmodulation

Und wenn ich von der Modulation der Amplitude (Lautstärke) schreibe, meine ich auch die Amplitude (Lautstärke) des Tones.
(Richtigerweise spricht man da denn von Tremolo und nicht Vibrato, wobei meistens beides gleichzeitig passiert.

http://de.wikipedia.org/wiki/Tremolo
und (nur bedingt hier passend) http://de.wikipedia.org/wiki/Amplitudenmodulation


Keep swinging!
I believe you should try to make music as beautiful as you can. It should not be done with ugliness.
There's so much hate in the world; you should counteract it with loveliness(Stan Ge
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Re: Gehörbildung für hohe Töne? 13 Sep 2008 21:57 #61886

  • skjoni14
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Hm, ich glaub, ihr habt da einfach aneinander vorbei geredet.

Leon sagte, man solle sich das Vibrato wie eine Sinuskurve vorstellen, die Mitte ist quasi die richtige Tonhöhe und umso größer die Amplitude, umso größer die Inflexion (hab ich das jetzt richtig im Hirn ??? *lach* - Blondinen und Fremdwörter). Umso kleiner die Periode, je höher die Frequenz...

??tmb redet von der graphischen Darstellung einer Schallwelle, bei der die Amplitude eben der Lautstärke entspricht.

Also alles im Lot (oder sollte man sagen, alles im Sinus?), beide haben da recht und müssen den Horizont erweitern ;-)

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  Humor ist der Knopf, der verhindert, dass der Kragen platzt!!! :)
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Re: Gehörbildung für hohe Töne? 13 Sep 2008 22:14 #61887

  • Leont
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Ich dachte das wäre klar gewsen...
Sorry, wenn ich mich mißverständlich ausgedrückt habe.
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Re: Gehörbildung für hohe Töne? 13 Sep 2008 22:23 #61888

  • Raggae
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Ich habe früher auch gedacht, dass beim Vibrato die Tonhöhe hauptsächlich nach unten geht und nicht nach oben, weil mein Ansatz es mir nicht erlaubt, ebenso hoch zu gehen, wie ich runtergehen kann. Dann habe ich mir mein Vibrato mal in Melodyne angesehen. Und da sieht es ganz klar so aus, dass die Tonhöhe gleichmäßig nach oben und unten schwankt. Inzwischen finde ich das auch theoretisch logisch, denn es geht ja nur um ein paar Cent und nicht um ne Terz oder so. Und wahrgenommen wird dann wohl der Ton, der in der Mitte liegt.
Kaufst du noch oder spielst du schon?

Tenor: YTS 62C, McHeinlein 9*, Rigotti Queen 2,5
Sopran: Cannonball Big Bell Stone Curved, Steamer, Rigotti Queens 2,5
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