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THEMA: absoluter saxophonNeuling hat eine ganz doofe Frag

absoluter saxophonNeuling hat eine ganz doofe Frag 23 Mai 2013 21:59 #112670

  • saxytrainee
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Hallo Zusammen,

also ich habe vor 2 Monaten mit dem Saxophon (Alt-Saxophon) spielen angefangen. Überhaupt bin ich auch mit dieser ganzen Noten-Sache noch nicht wirklich vertraut.

Nun zu meiner Frage. Ich habe da also ein Lied, welches ich im Auto immer schon mitpfeife und nun hab ich mir in den Kopf gesetzt die Stimme des Sängers mit dem Saxophon nachzuspielen. So weit so gut. Das klappt auch wunderbar. Nebenher notiere ich mir die Noten und lerne dadurch ja jetzt auch welche Note auf welcher Linie oder dazwischen oder drunter sitzt. Halbe Noten, Ganze noten und und und. Wie gesagt ich bin absoluter Anfänger

Nun habe ich in jüngster Kindheit mal Keyboard Unterricht gehabt und weiß von daher auch beim Keyboard wo denn welche Note sitzt.

Um es mir einfach zu machen die richtigen Noten aufzuschreiben und diese schneller mal auf dem Keyboard in die Tasten zu hauen habe ich gedach spielst Du doch mal die Noten die Du in dem Lied hörst und schreibst diese dann auf. Komisch ist jetzt nur, dass die Töne Auf meinem Saxophon eine ganz andere Note haben. Woran liegt das? Also auf dem Saxophon spiele ich z.B. D1, E1, G1, E1 und auf dem Keyboard muss ich um die gleichen Töne zu erhalten F4, G4, und dann die schwarze Taste zwischen A4 und H4 (weiß leider nicht mehr wie man die nennt) G4 spielen!

Kann mir jemand erklären woran das liegt, also so, dass ich es verstehe. hab im Netzt ma geschaut, aber da steht sooo viel was ich nicht schnalle.

Natürlich kann ich auch meine Musiklehrerin fragen, allerdings sehe ich die erst in 2 Wochen wieder.

Sorry, haltet mich für total bescheuert.

Gruß Saxytrainee
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absoluter saxophonNeuling hat eine ganz doofe Frag 24 Mai 2013 07:56 #112672

  • antonio
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Hallo Saxytrainee
Alles im Grünen. Saxophone sind sog. "transponierende" Instrumente. Bezeichnet man Klavier, Keyboard, Gitarre als sog. "C" Instrumente, ist ein Altsax ein Eb, Tenorsax ein Bb Instrument. (ebenfalls z.B. Trompete)

Drückst du auf dem Klavier ein C, erklingt auch ein C. Spielst du beim Altsax ein C (C Griff aus der Grifftabelle) erklingt ein Eb. Beim Tenor wäre es dann sinngemäss ein Bb.

Damit du z.B. mit einem C vom Keyboard mit dem Alto übereinstimmst, musst du also ein A blasen. Die Stimmung zwischen Keyboard oder Klavier und Altosax liegt eine kleine Terz auseinander. Etwas verwirrend im ersten Moment, aber das gibt sich schnell mal...

Wobei man ja die meisten Keyboards mit einem Knopf halbtonweise rauf oder runter schrauben kann :-)

Gruss
antonio
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absoluter saxophonNeuling hat eine ganz doofe Frag 24 Mai 2013 09:32 #112673

  • Wofe
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..wie antonio es beschrieben hat,

hier etwas ausführlicher (Quelle Wikipedia)

Transponierendes Musikinstrument
Sind Musikinstrumente, deren übliche Notation nicht ihrer wirklichen Tonhöhe entspricht.

Die Transposition kann z. B. dem Zweck dienen, dem Spieler das Spielen mehrerer gleichartiger Instrumente, die in verschiedenen Stimmungen gebaut sind, zu erleichtern. Durch geeignete Transposition wird hier erreicht, dass dasselbe Notenbild stets demselben Griff oder demselben Naturton auf dem Instrument entspricht. Dies ist eine Frage der Konvention; materiell unterscheiden sich transponierende Instrumente in keiner Weise von nicht-transponierenden (siehe z. B. unten bei Kuhlo-Notation). Meist (aber nicht notwendigerweise) wird die jeweilige Grundtonleiter des Instruments als C-Dur und alle anderen Töne entsprechend verschoben notiert. Einer Angabe (z. B. „Trompete in B“) auf dem Notenblatt kann man entnehmen, um welches Intervall der erklingende Ton vom notierten Ton abweicht (im Beispiel um eine Große Sekunde nach unten).

Ein anderer Zweck der Transposition – in diesem Fall Oktavierung – ist es, im Notensystem die bekannteren Schlüssel (Violin- oder Bassschlüssel) ohne zu viele Hilfslinien verwenden zu können. Die oktavierte Notation wird daher bei besonders hoch oder tief liegenden Instrumenten verwendet. Dies wird durch eine Acht über dem Notenschlüssel für eine Oktave, oder eine 15 für den Klang zweier Oktaven höher (bzw. unter dem Notenschlüssel, für Klang einer Oktave oder zwei Oktaven tiefer), kenntlich gemacht.

Beispiele [Bearbeiten]Oktavierende Instrumente:

Zwei Oktaven höher klingend als notiert: Garkleinblockflöte
Eine Oktave höher klingend als notiert: Piccoloflöte, Blockflöten in den Lagen Sopranino und Sopran, Krummhörner, Cornamusen und Kortholte in den Lagen Alt und Tenor, Glockenspiel, alle notiert im Violinschlüssel; Blockflöten in den Lagen Bass und Großbass, notiert im Bassschlüssel; Celesta, notiert in Violin- und Bassschlüssel (wie Klavier).
Eine Oktave tiefer klingend als notiert: Gitarre, Heckelphon, notiert im Violinschlüssel; Kontrabass und Kontrafagott, notiert im Bassschlüssel. Hinzu kommt die Tenor-Gesangsstimme, wenn sie im Violinschlüssel notiert ist.

Im engeren Sinn transponierende Instrumente sind solche, die in einem anderen Intervall als der Oktave transponieren:

nach oben:
Klarinette in Es, klingt eine kleine Terz höher als notiert
Trompete in D, klingt eine große Sekunde höher als notiert
Great Highland Bagpipe in B, klingt eine kleine Sekunde höher als notiert (notiert in A)
nach unten:
Klarinette / Trompete / Sopransaxophon in B, klingen eine große Sekunde tiefer als notiert
Oboe d’amore / Klarinette in A, klingen eine kleine Terz tiefer als notiert
Altsaxophon in Es, klingt eine große Sexte tiefer als notiert
Tenorsaxophon / Bassklarinette in B, klingen eine große None tiefer als notiert
Baritonsaxophon in Es, klingt eine große Tredezime tiefer als notiert
Hörner transponieren immer nach unten. Ventilhörner werden meist in F notiert, d. h. sie klingen eine Quinte tiefer als notiert (z. B. Waldhorn). Es gibt aber auch andere Notationen (z. B. verschiedene Formen des Bügelhorns). Naturhörner werden meist in C notiert. Das Parforcehorn in B klingt eine große None tiefer als notiert, das Parforcehorn in Es eine große Tredezime tiefer als notiert.
Englischhorn, klingt eine Quinte tiefer als notiert.
Erkennbar ist, dass die überwiegende Mehrzahl der gebräuchlichsten Blasinstrumente in B gestimmt ist. Das hat auf Musikrichtungen wie beispielsweise den New Orleans Jazz und Dixieland-Jazz Einfluss, indem Stücke dieser Genres bevorzugt in B (oder auf dem Quintenzirkel benachbarten Tonarten wie F oder Es) gesetzt sind. Dann können die Spieler der Blasinstrumente, die bei diesen Genres die Melodieführung übernehmen, in der für sie bequemsten Griffweise spielen, so dass ihre Virtuosität nicht durch rein mechanische Komplikationen behindert wird.

Darüber hinaus wurden in der Wiener Klassik meistens auch die Pauken transponierend notiert. Da das übliche Paukenpaar auf den Grundton und die Quinte gestimmt waren, benutzte man in der Notation nur die Töne C und G, die Anweisung zur entsprechenden Stimmung findet sich zu Beginn des Parts.

Gruß Wofe
„Das grösste Verbrechen eines Musikers ist es, Noten zu spielen, statt Musik zu machen“.
(Isaac Stern)
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absoluter saxophonNeuling hat eine ganz doofe Frag 25 Mai 2013 13:01 #112684

  • 50tmb
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und um jetzt nem Herzkasper voerzubeugen:

Wenn Du Die SAXophonnoten für Alto odet Teno kaufst, sind die schon tranponiert.

Die "passen" dann schon zum Klavier.

Heißt: in den SAX-Noten sind NICHT die klingenden, sondern die zu greifenden Noten notiert.

Cheerio
tmb
Keep swinging!
I believe you should try to make music as beautiful as you can. It should not be done with ugliness.
There's so much hate in the world; you should counteract it with loveliness(Stan Ge
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absoluter saxophonNeuling hat eine ganz doofe Frag 25 Mai 2013 14:34 #112685

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Jep, gute Ergänzung und prima Frustprofi-laxe :-)
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absoluter saxophonNeuling hat eine ganz doofe Frag 28 Mai 2013 19:38 #112703

  • Trinki
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...schau mal bei "wikiHow" zum Thema -wie man Musik von C zu Eb transporniert. Da ist eine schöne Tabelle drinn.

Rubrik: Kunst& Unterhaltung-Musik.

Mit Tequila-Grüßen

Trinki
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