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THEMA: Oktavenklappe

Re:Oktavenklappe 22 Jul 2011 17:02 #102767

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bluemike schrieb:
Allerdings sagt das noch nichts darüber aus, wie die Qualität des Tones ist. Musik ist nicht unbedingt, was man tut, sondern wie man es tut. Oder tutet :woohoo:

Volle Zustimmung! Über die Qualität des Tons habe ich ja auch nichts geschrieben.

Nur: Wenn Emma schreibt: "Dann muss ich ja nur noch rausfinden, wie ich die höhne Töne besser bzw. überhaupt hinbekomme" dann interpretiere ich es so, dass sie die hohen Töne zumindest manchmal überhaupt nicht hinkriegt. Und dann vermute ich, dass irgendetwas an der hardware nicht stimmt.

Gruß aus dem Schwarzwald
Bernd
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Re:Oktavenklappe 22 Jul 2011 17:09 #102768

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bebob99 schrieb:

Da bin ich aber platt. Warum widerspricht das so sehr meinen eigenen Erfahrungen? Da muss ich gleich mal in den Keller üben...

Hallo bebob99,
die oben erwähnte Übungseinheit streue ich selbst sporadisch immer mal wieder in mein Übeprogramm mit ein. Alle Töne mit gleichem Ansatz und gleicher Rachenstellung. Funktioniert.
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Re:Oktavenklappe 22 Jul 2011 17:10 #102769

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Hi,
Und dann vermute ich, dass irgendetwas an der hardware nicht stimmt.

könnte sein. Aber je weiter man nach oben kommt, desto weniger spielt die Hardware eine Rolle, weil die Fehler oben sich potenziert eher auf die tiefen Töne auswirken. Bei manchen Hörnern ist es schwieriger, oben einen Ton herauszubekommen. Beim Sopran beispielsweise haben Anfänger immer dieselben Probleme: Ab Palm d geht garnichts mehr.
next time you see me...
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Re:Oktavenklappe 22 Jul 2011 17:22 #102770

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bluemike schrieb:
Bei manchen Hörnern ist es schwieriger, oben einen Ton herauszubekommen. Beim Sopran beispielsweise haben Anfänger immer dieselben Probleme: Ab Palm d geht garnichts mehr.

Stimmt natürlich. Aber auf dem Alto sollte zumindest alles vor Palms D problemlos funktionieren. Wie ich es verstanden habe, hat Emma schon bei G'' ein Problem.
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Re:Oktavenklappe 22 Jul 2011 17:55 #102772

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AfterEight schrieb:
bluemike schrieb:
Wie ich es verstanden habe, hat Emma schon bei G'' ein Problem.
Das kommt nicht so ganz eindeutig raus. Sie hatte Angst es stimmt was nicht, weil beim g" die Oktavklappe nicht auf ging und sie hat offenbar Probleme "die hohen Töne" ordentlich an zu spielen. Man kann natürlich vermuten dass die Reihenfolge umgekehrt war und sie auf die Klappe geschielt hat WEIL es ab dem g" nicht mehr richtig ging. Gewiss ist es aber noch nicht.

Ich erinnere mich aber noch sehr gut daran, dass ich am Anfang große Schwierigkeiten hatte die oberen (und die unteren) Töne zu spielen. Jetzt ist das fis3 überhaupt kein Problem mehr und auch das g3 halbwegs sauber - jedenfalls blastechnisch. Der Griff fällt mir bloß nie ein und er liegt mir auch nicht gut. Am Rohr lag es aber nicht, das ist immer noch das gleiche. Es war einfach mangelnde Übung.

Ob ihr die bisherige Erfahrung mit noch nicht näher bestimmten Holzblasinstrumenten beim Saxophon hilft ist ja auch noch nicht gewiss. Das Saxophon hat sie jedenfalls erst seit kurzem.

Bei meinem Sax war einmal der Kopplung Link bei ener der oberen Klappen verstellt und hat beim a" (glaube ich) eine Klappe nicht richtig zu gedrückt. Da ging der Ton sehr schlecht. Aber das cis" muss eigentlich immer gehen. Wenn die Palm-Keys nicht dicht sind, gehen die tieferen Töne auch nicht und die machen offenbar gar keine Probleme.

Wenn ich also auf was wetten müßte, dann zu wenig Übung und zu weiches Blatt.

@Emma
Konntest Du schon ein härteres Blatt probieren? Welche Sorte Holzblasinstrument hast Du denn vorher gespielt bzw. spielst Du immer noch? Ist das Sax neu/alt/überholt/OK? Haben Dir unsere Ratespiele schon irgendwie geholfen? Warum bohr' ich mir kein Loch ins Knie und gieß' Milch hinein? ;)
Alto: Selmer SA80 Serie-II und Bauhaus-Walstein Bronze, Selmer S90/180, Vandoren Classic 3
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Oktavenklappe 22 Jul 2011 19:22 #102775

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Bernd schrieb: Ich habe gelernt und praktiziere: Die Kehlkopfstellung ist für die Klangfarbe mit entscheidend. Offener Hals = vollerer Ton. Der Ansatz wird nur zum Intonationsausgleich verändert.

Moin Bernd!

Das ist die moderne Spielweise, die aber leider nicht immer zutrifft.

Man kann Volumen herstellen.


Es dürfte aber klar sein, das ein enger Schlauch, Luft technisch besser haushalten kann, als ein weiter Schlauch.


Ein gutes Beispiel ist Mike Brecker gewesen, der in jungen Jahren noch ein Kinn und Hals hatte, aber später
dann beim spielen einen fast nahtlosen Übergang zum Kopf ausbildete.

Die ältere Spielweise verlässt sich am Arbeitspunkt auf das MPC mit großer Kammer und engerer Bahn.

In den Übergangsjahren war man hier geteilter Meinung was Volumen des Klanges angeht, der offene Kehlkopf
wurde nur bei extrem laut röhrenden Klang angewendet mit tiefen Ansatz, weil ein eventueller Steuer oder Arbeitspunkt im Kehlkopf zu ungenau und zu weit von der schwingenden Tonsäule entfernt ist, denn im Kehlkopf schwingt die Tonsäule nicht.

Bei der modernen Spielweise ist dieser vollere Klang oder die Sonorität auch nicht bei allen Tönen so.

Den Kehlkopf eng zu stellen verursacht allerdings auch einen dicken Hals da die Muskulatur auch arbeitet und sich ausgeprägt, allerdings mehr zum Brustkorb hin.

Nicht nur bei den Saxophonisten führt es zu einem Taubenartigen Balzhals, auch bei den Blechbläsern (Dizzy) führt eine moderne Technik zu körperliche Veränderungen die dem Körper noch nie gut getan haben.

Nach meinen Empfinden höre ich hier bei Brecker näseliges Getröte hoch 10 und die Klappengeräusche sind lauter als sein einfaches Forte Spiel.


Wenn ich so angestrengt spielen müsste für so ein Ergebnis, würde ich es sein lassen oder ein Kazoo nehmen:




Und damit meine ich nicht die Stilistik oder Musik!


LG Hans
Letzte Änderung: 23 Jul 2011 01:10 von hwp.
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Oktavenklappe 22 Jul 2011 21:35 #102777

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Hallo an alle,

vielen Dank für eure Hilfe. Leider darf ich nur 2x die Woche für ne Stunde im Haus üben. Im Moment spiele ich ein Altsax mit der Blattstärke 1 1/2. Das wurde mir empfohlen. Ich werde aber am Dienstag, wenn ich wieder üben kann, mal ein härteres ausprobieren.
Ich habe verschiedeme Blockflöten, Klarinette gespielt. Und ich habe auch Querflöte gespielt. Das ist zwar nicht zu vergleichen mit einem Sax, aber ich habe mir auch schon andere Instrumente selber beigebracht und denk, dass ich das Sax auch noch hin bekomme. Wenn ich eine Frage habe, weiß ich ja das ich hier gute Ratschläge und Hilfe bekomme.
Ich kann euch ja auf dem laufenden halt ;-)

Vielen Dank!!!!

Liebe Grüße

Emma
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Oktavenklappe 22 Jul 2011 23:02 #102779

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Emma2010 schrieb:
Im Moment spiele ich ein Altsax mit der Blattstärke 1 1/2. Das wurde mir empfohlen. Ich werde aber am Dienstag, wenn ich wieder üben kann, mal ein härteres ausprobieren.
Ok, 1,5 ist schon sehr weich. Ich vermute, dass Du relativ kurzfristig auf 2 oder 2.5 wechseln wirst. Manche Händler haben "Test Kits", in denen verschiedene Blätter mit verschiedenen Stärken drin sind. Wenn nicht sollten sie die Blätter zumindest einzeln verkaufen.

Viel Spaß mit Üben!
Alto: Selmer SA80 Serie-II und Bauhaus-Walstein Bronze, Selmer S90/180, Vandoren Classic 3
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Oktavenklappe 23 Jul 2011 01:26 #102782

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@Emma2010 & @bebob99

1,5 ist wirklich sehr weich.
Meine Tochter hat mit Blattstärke 2 angefangen und innerhalb eines Monats war sie auf 3, weil sie mit denen besser klar kam. Dabei ist es auch geblieben.
Ich bin mal gespannt, wenn meine Frau im September anfängt, welche Stärke bei Ihr besser passt.

Mein Tip, einfach ausprobieren. Auch mal andere Marken probieren. Meine Tochter mag am liebsten Vandoren und Rico Royal.

Viel Spass beim probieren!
LG Baffo
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