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THEMA: Rettet mein Berg Larsen Bullet und mich....

Rettet mein Berg Larsen Bullet und mich.... 17 Feb 2010 09:18 #86452

  • saxkai5
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Moin börni,
Brecker hat wie ein besessener mit Equipment rumexperimentiert und hatte sogar Schäden am Kehlkopf vom Saxophon üben.
Das erste stimmt wohl - das zweite aber nicht. Michael Brecker hatte
von Geburt an zwei Löcher im Kehlkopf (statt eines). Unter zu großem Druck wölbte sich dieser wohl nach außen. Um diesem schmerzhaften Vorgehen vorzubeugen, trug er beim Spielen diese Halsmanschette.

Ich habe jahrelang auf einem Berg Larsen 110 SMS gespielt und war eigentlich zufrieden damit. Seit ich allerdings Guardala probierte, gingen die Flageolets um einiges besser. Es hört sich aber auch so an, als wenn du beim Spielen evtl. zu viel beißt?! Das wäre für die hohen Töne nicht so gut. Wenn du ein zu dünnes Blatt hast, drückst du es zu stark an's Mpc. Es kommen niemals alle Töne (gerade die Hohen) gleich gut. Es hängt auch viel von deinem S-Bogen ab.

Was spielst du für ein Horn?

Gruß Kai
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Rettet mein Berg Larsen Bullet und mich.... 17 Feb 2010 11:08 #86475

  • bluemike
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Hi,
Stan Getz hat ab seinem 13. Jahr jeden Tag 8 Stunden Saxophon geübt

und Parker nach bekunden seiner Frau Chan gar nicht mehr. Auch wenn ein paar Tage Pausen zwischen den Gigs waren. Ist aber nur nebensächlich.

Ich würde eher versuchen, das Problem über die Blätter zu lösen. Die BL gehen eigentlich generell (wenn man so etwas überhaupt verallgemeinern will) im Falsett gut los. Sind aber da oben tatsächlich ein wenig inhomogen. Ab einer Quart über Normalregister geht sowieso fast alles nicht mehr über Griff sondern über Mund.
next time you see me...
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Rettet mein Berg Larsen Bullet und mich.... 17 Feb 2010 12:28 #86483

  • börni
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Hey - danke für die letzten beiden Antworten!

Stand der Dinge:
Ich hab mir den Arsch abgeübt und immer zwischen 2,5er und 3er Blättern gewechselt. Nebenbei auf meinem Selmer-Mundstück Etuden zum "relaxen" gespielt. Folgender Effekt:
Die Muskeln werden (wieder) stärker und somit insgesamt der Ansatz weniger verkrampft mit den stärkeren Blättern. Da sich parallel auch die 3er Blätter abnutzen, hab ich auf den abgenutzten 3er Blättern nun das ideal. Gute Ansprache in allen Lagen. Man könnte also sagen, dass ich Vandoren Jawa 2,75 bräuchte oder so. Das Problem scheint wirklich an den Blättern zu liegen.
Das mit dem Beißen geschieht tatsächlich beim Altissimo-Register. Ich hol mir tatsächlich die Obertöne mit Druck der Unterlippe. Keine Ahnung, wie ich das beheben kann. Das Überblasen von Tönen im unteren Register klappt ohne Druck. Bb scheint wohl eine kritische Grenze zu sein. Ab da hole ich scheinbar alles mit dem Mund raus, wie bluemike richtig festgestellt hat.
Wenn ich meinStudium fertig habe und arbeite werde ich mir mal ein paar Guardala zukommen lassen. Scheinen ja tatsächlich nciht allzuschlecht zu sein ;-)

Mein Horn ist ein Reference 54. Es ist ein sehr voll klingendes Instrument. Diverse Mark VI, die ich im Vergleich gespielt habe klingen eher etwas heller. Es ist quasi eher ein klangliches Zwischendingen von Balanced und Mark VI...
Mit dem Berg Larsen bekomme ich aber viele Höhen rein und einen sehr guten "Studio Sound".

Ich denke, dass ich mal ein paar andere Blätter ausprobieren sollte. Generell fand ich von der Ansprache und auch bezüglich der Obertäne die Rico Jazz Select 2H super. Aber irgendwie klingt das Saxophon dann eigenartig dünn mit den Blättern...
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Rettet mein Berg Larsen Bullet und mich.... 17 Feb 2010 13:21 #86485

  • bluemike
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Hi,

dann würde ich konsequenter weise mit den 3er Blättern weiterspielen. Dass die sich einarbeiten müssen, ist nicht so ungewöhnlich. Ich spiele 3,5er Rico Plasticover auf BL 150/1. Das dauert auch erst man ein paar Minuten, bis die richtig losgehen.
Thema beißen: pp bis mf gehen eigentlich alle Falsett ohne großen Druck. Aber in Spielsituationen, wo Druck und lautes Spiel verlangt wird und wo man die Top Tones nicht rein will, sondern überlagert und dirty, beißt man schon mal kräftig zu. Speziell bei den ganz hohen, wenn die Lippen sowieso schon weiter Richtung Blattmitte stehen. So lange es nicht wehtut und den gewünschten Ton produziert...
next time you see me...
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