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THEMA: Das Tenorsaxophon und sein S-Bogen.

Das Tenorsaxophon und sein S-Bogen. 13 Mär 2011 13:07 #99605

  • saxophonotto
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Einen schönen Sonntag!
Danke an Alle,
die mir so nett auf meine Frage geantwortet haben.
So langsam glaube ich, dass eine Verbesserung nur ein schöner Traum ist.
Wenn man aber dran glaubt, ist es doch gut.
Man bildet sich ein, das Sax. spielt besser. Man hat ja etwas davon, "Glaube versetzt Berge"
In diesem Sinne
beste Grüsse
saxophonotto
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Das Tenorsaxophon und sein S-Bogen. 13 Mär 2011 13:25 #99607

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Moin!

Otto du musst das näher beschreiben, denn smooth bedeutet für die meisten geglättet, man kann auch hell und geglättet klingen sprich Kenny G!

Was Du wahrscheinlich meinst ist ein Klang mit `Airflow` ohne die Kernigkeit zu verlieren.


noch sanfter wäre dann dieser Gigant hier bei einem Klassiker der dir liegt:




LG Hans
Letzte Änderung: 13 Mär 2011 13:33 von hwp.
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Das Tenorsaxophon und sein S-Bogen. 13 Mär 2011 15:10 #99609

  • saxophonotto
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Danke!
Bei mir klingt's halt so:

soundcloud.com/info-1240/dany-boy-1

oder so:


Gruss aus Mainz

saxophonotto
Letzte Änderung: 13 Mär 2011 15:15 von saxophonotto. Begründung: Tippfehler
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Das Tenorsaxophon und sein S-Bogen. 13 Mär 2011 15:38 #99610

  • saxkai5
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Moin saxophonotto,

du spielst und klingst doch gut. In welche Richtung geht deine Vorstellung tonmäßig denn nu? Nenn doch mal bitte ein prominentes Beispeil von einem deiner Vorbilder - dann bekommt man einen Eindruck.

PS: Für den ultimativen Saxsound hilft sowieso nur üben, üben und üben und ein gutes Mundstück und ein gutes Sax und ein gutes Blatt und ein guter Tag ...

PS2: Was spielst du denn da? Ein Mark VI mit Berg Larsen?
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Das Tenorsaxophon und sein S-Bogen. 13 Mär 2011 16:54 #99611

  • saxophonotto
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@ saxkai!
Vorbilder: Herb Hardesty

Richtig erkannt: Selmer Mk VI mit Berg Larsen 95 / 2 SMS goldplated
Auf dem Bild kannst Du die Kanne und das Mundstück gut sehen:

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Letzte Änderung: 13 Mär 2011 16:55 von saxophonotto. Begründung: Tippfehler
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Das Tenorsaxophon und sein S-Bogen. 13 Mär 2011 16:58 #99612

  • AfterEight
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Hallöle,

meine Erfahrung dazu:

Ich habe bei meiner Medusa (Tenor) 4 baugleiche S-Bögen aus unterschiedlichen Materialien ausprobiert.

1. Originalbogen Messing lackiert
2. Goldmessing
3. Neusilber
4. Vollsilber

Ich konnte keine bemerkenswerten tonalen Unterschiede erkennen. Es gab marginale Unterschiede in der Ansprache und der möglichen dynamischen Bandbreite.

Letztlich spiele ich den Vollsilberbogen, weil er halt der "wertigste" ist.

Ich denke, dass unterschiedliche Geometrie wesentlich mehr verändert als unterschiedliche Materialien.

Gruß aus dem Schwarzwald
Bernd
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Das Tenorsaxophon und sein S-Bogen. 13 Mär 2011 17:49 #99613

  • stone
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Hallo zusammen,

nun mal meine - ganz gegenteilige - Erfahrung:

Für mein SX90 (ohne R!!) Tenor habe ich 2 S-Bögen. Beide von Keilwerth, beide in der Form absolut identisch (gleicher radius, Bohrung usw.). Der eine ist der originale Goldlack-Messing-Bogen , der dabei war (Bj. 2004), der andere ist aus Neusilber (Bj. 2008). Der Messing-Bogen klingt deutlich wärmer, "breiter" und "diffuser", während der Neusilber-Bogen ewas besser anspricht und deutlich "heller", obertonreicher, "schlanker" klingt.
Ohne jetzt hier (wieder mal) die Diskussion um Soundbeschreibung und passende Adjektive lostreten zu wollen: sie klingen definitiv ziemlich unterschiedlich bei gleicher Form und "nur" unterschiedlichem Material. Im übrigen beide sehr schön und gut, die Wahl wäre für mich immer einsatz- oder launenabhängig :-))

So, da habt ihr's - und jetzt? ;-)

Im Ernst: vielleicht kann's ja jemand erklären, warum Material mal so deutlich ins Gewicht fällt und ein anderes Mal nicht. Ich bin gespannt!!

viele grüße
stone
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Das Tenorsaxophon und sein S-Bogen. 13 Mär 2011 21:37 #99614

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Moin Stone!


Öhhhh, das liegt am Mc. Heinlein! :laugh:

Nee, Quatsch!

Die Kurven können gleich erscheinen, und doch ist der Durchlass anders!

Der versilberte Bogen ist gesenkter im Durchlass, immer bei Keilwerth, dadurch klingt er zentrierter und klarer!

Durchlass s.Skizze

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Diese wiederum kann kombiniert werden mit Kammerformen und Durchlasslinsen der MPC, z.B. das es nur noch offen und fluffig klingt:

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LG Hans

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Letzte Änderung: 13 Mär 2011 21:41 von hwp.
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Das Tenorsaxophon und sein S-Bogen. 13 Mär 2011 22:21 #99615

  • BariPapa
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Hallo,

habe mir gerade diesen Thread mal von vorne angesehen.
Bei den Fotos von HWP auf der ersten Seite fiel mir auf daß bei einigen S-Bögen der Kamin für die Oktavklappe aus einem ca. 1,5 cm hohen Turm besteht.

Nun stellt sich mir die die Frage: Warum ist das so?

Es gibt ja auch Tonlöcher mit einen Zylinder der ein Stück weit ins Rohr hineinragt. Auch hier stelle ich mir die gleiche Frage.

Wer gibt mir ein wenig Nachhilfe?

Grüße
Werner
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Das Tenorsaxophon und sein S-Bogen. 13 Mär 2011 23:08 #99616

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BariPapa schrieb:
Hallo,

habe mir gerade diesen Thread mal von vorne angesehen.
Bei den Fotos von HWP auf der ersten Seite fiel mir auf daß bei einigen S-Bögen der Kamin für die Oktavklappe aus einem ca. 1,5 cm hohen Turm besteht.

Nun stellt sich mir die die Frage: Warum ist das so?

Es gibt ja auch Tonlöcher mit einen Zylinder der ein Stück weit ins Rohr hineinragt. Auch hier stelle ich mir die gleiche Frage.

Wer gibt mir ein wenig Nachhilfe?

Grüße
Werner

Moin!

Auch die Länge einer Oktavhülse hat bzgl. der `sauberen` Intonation
ihre Berechnung.

Wenn z.B. die 2 Oktavhülse am Korpus reinragt, dann ist sie so berechnet worden, sie könnte Längen technisch auch rausragen, aber dann müsste man eine ausladende Mechanik bauen.
(Teilweise gibt es Hülsen bis 18mm Länge)

Bei der Oktavhülse von 1941 Maurice Selmer(s. Bogen), hat er sich eine Verbesserung der hohen Töne, wie mehr Breite und und Bauch ab G versprochen.

Also wenn man z.B. so ein `kratziges` Balance Action hat, dann bewirkt die Hülse mehr Glätte und Airflow!

LG Hans
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