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THEMA: Yanagisawa Seriennummer Hilfe gesucht

Yanagisawa Seriennummer Hilfe gesucht 10 Dez 2010 08:37 #97020

  • connba
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Hallo zusammen,

ich lese schon seit langer Zeit mit und habe mich heute angemeldet.
Stelle mich bald auch vor.

Tolle Seite ,respekt an die Macher .


Nun meine Frage .

Kennt ihr folgende Seriennummer bei einem Yanagisawa Bariton

875817 und könnt ihr mir sagen welches Modell es ist ?

vielen Dank

connba
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Yanagisawa Seriennummer Hilfe gesucht 10 Dez 2010 09:12 #97023

  • Happi
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Erst vorstellen, dann eine Antwort.

Ernsthaft:
Hat es sonst keine Gravuren wie 990, 900, 500, 800, B-6?

Steht "made by Yanagisawa " drauf?
Haste ein Foto? Wo sind die Becherklappen?
Wie sieht der Klappenschutz aus?

Code entspricht keinem mir bekannten. In den 70er Jahren wurde das Jahr 2stellig auf Stelle 3 und 4 des Codes chiffriert. 1958? Nicht mgl.!

Baris gab es aber wohl erst seit 1965 (B-6)...


Merkwürdig.....

H-Appi
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Re:Yanagisawa Seriennummer Hilfe gesucht 10 Dez 2010 20:50 #97061

  • MoonMind
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H-Appi: Je nach Produktions- bzw. Assemblierungsort stimmt das übliche Kodierungsmuster offensichtlich nicht - wir haben solche Fälle schon öfter auf SaxOnTheWeb diskutiert. Wenn die Teile nicht in Japan, sondern woanders - vor allem in den USA, aber teilweise auch in den USA - zusammengesetzt wurden, sind oft andere Seriennummern-Zusammensetzungen zu finden als die zum Beispiel auf saxpics.com als üblich gehandelten.

connba: Fotos wären wirklich sehr hilfreich. Wenn "00" vor der Seriennummer steht und diese insgesamt achtstellig ist, dann hast du vermutlich ein 1987 endgefertigtes Instrument, das in Europa (oder vielleicht auch in den USA - die Meinungen gehen da auseinander) zusammengesetzt wurde; in Japan gab es damals schon die fortlaufenden sechsstelligen Nummern, aber bei Stencils und aus der Zeit findet sich noch die vorher (bis ungefähr 1980) übliche acht- oder neunstellige Nummer, wobei die 3. und 4. Stelle weiterhin das Jahr angeben (s. H-Appis Überlegungen!) - jedenfalls gibt es keine andere vernünftige Erklärung. Mit der 901-Serie (ab 1990) verschwinden diese Seriennummern. Damit wäre dein Bari ein B-6 - gratuliere (vorsichtig...), bei guter Pflege und/oder entsprechender Überholung ist/wäre das ein Klasse-Sax :)

Beim B-6 gabs übrigens offenbar in der Regel keinerlei eigentliche Typenbezeichnung - ich besitze eines aus dem Jahr 1978, auf dem neben der Seriennummer nur "Made by Yanagisawa" steht.

M.
Letzte Änderung: 10 Dez 2010 20:52 von MoonMind. Begründung: Kleiner Vorbehalt...
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Re:Yanagisawa Seriennummer Hilfe gesucht 10 Dez 2010 21:27 #97062

  • connba
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Hallo und danke für die schnelle Antwort

hier der link zum Sax

cgi.ebay.com/Yanagisawa-Professional-Baritone-Saxophone-LOW-NICE-/260705418075?pt=LH_DefaultDomain_0&hash=item3cb340fb5b


bin mal gespannt welche Ideen ihr habt

danke

connba
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Reeds-Shop

Re:Yanagisawa Seriennummer Hilfe gesucht 10 Dez 2010 22:29 #97063

  • peseli
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Zur Seriennummer fällt mir nichts ein, hab ich auch noch nie gesehen.

Hübsch isset nicht, Hauptsache klingt gut. Wenn ja, ist der Preis durchaus ok.

Falls du dich somit für das Horn entscheidest, wünsche dir ich das es dir ganz viel Freude macht. Denke dran, Zoll + Einfuhrumsatzsteuer kostet noch mal ca. 25% von 1800 [sax+versandkosten (+ Versicherung steht in seinem kleingedruckten, somit 400-450 €)] extra.

Peter
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Re:Yanagisawa Seriennummer Hilfe gesucht 11 Dez 2010 08:01 #97068

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Hm...

Also, an dem Horn ist heftig rumgeflickt worden. Ob gut oder schlecht, ist schwer zu sagen, aber das Ding sieht schwer mitgenommen aus - sicher nicht wie das späte B-6, das die Seriennummer mich erstmal vermuten ließ. Ein B-6 ist es aber schon... Nur, was das erlebt hat, möchte ich gar nicht wirklich wissen. Der Verkäufer gibt keine Herkunft an; die Nummer selber ist merkwürdig und definitiv nicht Yani-Standard (ich habe viele Yanagisawa-Hörner in der Hand gehabt und genau angeschaut - das sind andere Prägestempel als in den letzten 35 Jahren) - wohl nicht aus Europa, eher schon amerikanisches Assemblieren. Das muss überhaupt nicht schlecht sein, aber es heißt, das Ding ist älter als zuerst gedacht.

Der Verkäufer gibt nicht an, woher er das Sax hat, behauptet aber:

"This one is in very good playing condition but a little ugly." Das glaub ich nicht wirklich (das mit der "good playing condition") - da sind einige recht nachhaltige Schäden zu sehen auf den Bildern, und auch anderes ist alles andere als "good".

Irgendwann war da mal ein hakeliger Unfall: Der Klappenschutz zum tiefen C ist durch einen handgemachten ersetzt - offenbar aufgelötet, und zwar ziemlich grob (Lack verbrannt, unregelmäßig); sieht zwar stabil aus, aber ich würde darauf nicht wetten. Im Zweifel nicht gut.

Ich hab mir das alles jetzt nicht stundenlang ansehen können, aber auch der Halsbogen (die Schlaufe zuoberst) ist eindeutig eingedrückt. Ob es so spielbar ist, weiß ich nicht, aber das ist mehr als hässlich.

Und die Platte für den kleinen linken Finger steht in alle Richtungen - gut, könnten teilweise auch Fotoverzerrungen sein, aber die Winkel sind definitiv verkehrt.

Was man von den Polstern sieht, spricht dafür, dass es die originalen sind. Dagegen müsste man vermutlich auch was tun, vielleicht aber nicht sofort (meine waren nach 25 Jahren noch ordentlich spielbar - für ein, zwei Jahre; aber der Wechsel war ein Muss!).

Ich finde den Preis für den Zustand deutlich zu hoch - zumal das ja auch erstmal nach Europa muss... Ausprobieren ist ja wohl nicht.

M.
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Re:Yanagisawa Seriennummer Hilfe gesucht 11 Dez 2010 11:59 #97071

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Das war einmal (bzw. ist) ein schönes Instrument, obwohl es sehr heruntergekommen aussieht, was noch lange kein Mangel wäre, wenn es technisch in Ordnung ist. Daran habe ich allerdings meine Zweifel. :S An einigen Fotos ist deutlich zu sehen, dass Schäden ziemlich unprofessionell behoben (?) wurden (z.B. verbogene Stütze und Klappenschutz der tiefen Dis-Klappe, verbogenes Gestänge). :( Einige weitere Stellen, die auf den Fotos nur undeutlich erkennbar sind, lassen ebenfalls den Verdachtsmomente auf Mängel aufkommen. :unsure: Ohne das Instrument genau in Augenschein zu nehmen und zu testen, wäre mir der Preis zu hoch, es ungeprüft zu kaufen. Wer aber eine Neigung zu Glücksspiel hat und es ich leisten kann, wird möglicherweise (und nach einer Generalüberholung und Reparatur) noch viel Freude mit diesem Bari haben.

Aus der Seriennummer und der Gravur kann ich mit den mir zur Verfügung stehenden Vergleichsmöglichkeiten nicht feststellen, wann und wo es zusammengebaut worden ist.
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Re:Yanagisawa Seriennummer Hilfe gesucht 11 Dez 2010 15:42 #97081

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SaxDocM: Ich bin eigentlich schon deiner Meinung, aber ich habe damals mein B-6 für 500 Euro gekauft, und es war spielbar. Natürlich hat die Totalrevision zwei Jahre später viel Zeit und Geld gekostet, aber danach hatte ich, alles zusammengerechnet, für (nach heutigem Geld) knapp 3000 Euro ein super(!) Instrument beieinander, das auch jetzt - fast drei Jahre später - zwei verschiedene Selmer SA80 bzw. SA80II, auf die ich Zugriff habe, klar an die Wand spielt. Ich hab damals ohne weitere Bedenken mein B-901 verkauft - das B-6 war am Schluss das deutlich lohnendere Instrument.

In diesem Fall kostet aber allein schon die Ausgangslage satte 700 Euro mehr als bei mir, wenn wir mal optimistisch sind... (d.h. vermutlich wird es teuer). Gut, in Deutschland kostet eine Revision vermutlich nur die Hälfte wie in der Schweiz... kann ich nicht sicher sagen. Aber mein Instrument hatte deutlich weniger Schäden, und keinerlei ernste! Ich glaube, unter 3000 Euro am Schluss wird das sicher nix - und vielleicht wirds nie was (oder halt viel, viel kostspieliger).

Aber interessant wäre es schon zu sehen, was man daraus machen kann :blink:

M.
Letzte Änderung: 11 Dez 2010 15:44 von MoonMind.
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Re:Yanagisawa Seriennummer Hilfe gesucht 13 Dez 2010 17:16 #97129

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Hallo und erstmal vielen Dank für die umfangreiche Informationen.
Irgendwie weiß niemand so richtig wo dieses Sax fabriziert wurde .
Schade ich steh auf so alte abgenudelte Saxophone sie erzählen irgendwie immer eine Geschichte.
Na dann eben ein anderes Mal.

connba
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Yanagisawa Seriennummer Hilfe gesucht 26 Dez 2010 15:16 #97421

  • hase923
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Hallo zusammen,
ich bin auch neu im Forum, aber zum Yani B6 kann ich was beisteuern. Ich habe auch eins, mal neu gekauft als ich noch knackig war. Es war das erste, das in Hamburg von Fa. Steinway verkauft wurde. Ich kann mich nicht mehr genau an das Jahr erinnern, aber die Seriennummer könnte da weiterhelfen: 974415 - Wenn die 2. und 3. Ziffer das Jahr ist, dann kann es mit 1974 sehr gut hinkommen. Hat damals inkl. Holzkoffer DM 1.900,- gekostet. Ich spiele es nochimmer mit einem neuen S-Bogen aus Kupfer und einem Mundstück Berg Larsen Metall SMS 125/2 zur Zeit am liebsten mit Plastikblättern von Legere Stärke
2 1/4, hat einen Supersound und ich bin glücklich damit. :)
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