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THEMA: "Luft-Verpuffung" am Sax

"Luft-Verpuffung" am Sax 11 Feb 2010 16:58 #86036

  • gordon.shumway
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hwp schrieb:
Die Klarinette hat eine konstante zylind. Bohrung von 14,8 mm ohne erweiterte Schallführung! (Dolnet)

Mist! :angry:

meine klarinette hat ne bohrung oben 14,45mm, unten 20,06mm.

ich werd sie also wegwerfen müssen. :blush:

lg
gordon
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"Luft-Verpuffung" am Sax 11 Feb 2010 17:21 #86038

  • pue
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Ah, erste Zahlen.

@Hans

Ohne genaue Frequenzanalyse:

Das 5,33fache der Bohrungslänge.

Nämlich 8/3.


Hi xcielo,

die gedachte Spitze des konischen Rohres entspricht ja dem Mundstückvolumen. Das kommt auf das zylindrische Rohr auch noch drauf. Man kann nicht einmal mit und einmal ohne rechnen.

Wie ist denn die 'tonale Länge' der Klarinette definiert, hat sie keine oder ist sie unendlich? Sie wird so gar nicht in den Mund genommen aber allen ist klipp und klar, 4fache Rohrlänge = Wellenlänge.

Mein Weltklangsopran ist im oberen Bereich extrem konisch. die virtuelle Spitze verrückt da gleich mal um mehrere Zentimeter gegenüber einem gradlinigen. Es ist nicht mein Anliegen, die Feinheiten auszudiskutieren. Es geht um die Rechenbasis, auf die sich das Prinzip aufbaut. Alles andere muss da hinein eingerechnet werden.

Die Wellenlänge des Klarinettentones entspricht der 4fachen Rohrlänge. Die Wellenlänge des Saxophontones ist entsprechend dem Quintverhältnis 2:3 kürzer, also 4*2/3, entspricht somit dem 8/3fachen der Rohrlänge, auch wenn's manche nicht wahr haben wollen.
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"Luft-Verpuffung" am Sax 11 Feb 2010 18:35 #86045

  • pue
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Editiert: Quatsch, was ich hier schreibe. Die Rechnung oben stimmt schon.


Aaaaaaah, stopp, zurück.

Nu hab ich mich von den 5,x verleiten lassen. Der Kehrwert ist natürlich richtig. 3/8 oder 2,66 muss es heißen. Sonst wäre die Wellenlänge ja länger und der Ton bei der konischen Röhre tiefer.

Er wird ja im Verhältnis 2:3 höher, also muss die Rechnung 4/3*2 heißen. Im Klartext heißt das: eine Viertelschwingung schafft im Sax immer nur die Drittelstrecke des Rohres.

Überleg nochmal bitte, Hans
Letzte Änderung: 11 Feb 2010 23:00 von pue.
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"Luft-Verpuffung" am Sax 11 Feb 2010 20:56 #86054

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Das Video erinnert mich ein wenig an Peter Lustigs "Puste"blume :laugh:
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"Luft-Verpuffung" am Sax 11 Feb 2010 21:21 #86057

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pottpourie schrieb:
Das Video erinnert mich ein wenig an Peter Lustigs "Puste"blume :laugh:
Ich finds klasse. Mein Respekt für diese Art etwas zu demonstrieren. Und die Erklärung ist dann das Bild mit den beiden tonalen Längen.

Die Verlängerung von Rohrlänge zur tonalen Länge nach rechts kenne ich und glaube ich auch verstanden zu haben, die linke bis zur Spitze des Konus kenne ich ebenfalls, habe ich aber noch nirgens richtig erklärt gesehen. :unsure:

VieGrü
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"Luft-Verpuffung" am Sax 11 Feb 2010 21:34 #86059

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Hallo Doktor, Danke.

Was erklärt das Bild? Die Tonale Länge der Klari auf dem Bild stimmt nicht, weil da das Mundstück fehlt.

Und warum stellt keiner die Frage nach den Obertönen. Auf der zylindrischen Pappklarinette klingt der dritte Oberton, auf dem Pappsax der zweite Oberton. Beide haben die gleiche Tonhöhe. Das ist doch merkwürdig.
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"Luft-Verpuffung" am Sax 11 Feb 2010 21:54 #86062

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@pue

Nach zwei Stunden Schnee räumen, wirst DU
junger Padawan, noch mal mein Tod sein! :S

Auf ein Neues!


Gleichwohl die Schwingungen ähnlich sind, eben NICHT beide Gesamtlängen anhand eines Tones vergleichen!


5,5 fach bis 5,7fach bezogen auf den kleinere Tonumfang (2,75 Oktaven), bei konischer Bohrung und ungefähr wie auch zufällig gleicher Länge! (Sopran/Klarinette)

Nicht Sax und Klarinette gleich setzen, das geht nur wenn ein Saxophon den gleichen Tonumfang, bei gleicher Länge hätte! (Und das gibt es nicht!)

Die 4 fache Wellenlänge bezieht sich auf die Bauart Klarinette (3,25 Oktaven) bei ca. 66 cm Länge, und zylindrischer Bohrung! (Eine kleine gleichmäßige Pendelung der Welle)
(*Immer im niedrigsten Schwingungs-Mode!)

*Note
Die Resonanzfrequenz und die ihnen entsprechenden Wellenlängen hängen fast ausschließlich von Länge und Form der Innenbohrung ab!
Bei der Grundschwingung entspricht die Wellenlänge der doppelten Bohrungslänge-
das kann eine zylindrische Bohrung mit offenen Ende sein, die (wie eine Flöte) über ein geschwindigkeitsempfindliches Luftblatt angeblasen wird, oder auch eine konische (kegelförmige) Bohrung mit einem druckgesteuerten Rohrblatt am engeren Ende (wie bei der Oboe).
Ein solches System kann auch mit höheren Frequenzen schwingen; wir erhalten dann eine Folge von Tönen, die Harmonische oder Naturtöne genannt werden.
Die Frequenzen der höheren Harmonischen ( der „Obertöne“) sind ganzzahlige Vielfache der Grundfrequenz- und die Wellenlängen sind die korrespondierenden Bruchteile der Grundwellenlänge (1/2, 1/3, 1/4, 1/5, usw.)
Die Schwingungsformen nennt man Moden!
Wird in einem zylindrischen Rohr mit einem druckgesteuerten Rohrblatt die niedrigste Mode, der Grundton angeregt, dann entspricht die Wellenlänge dem Vierfachen der Bohrungslänge!
Die Wellenlängen der höheren Schwingungsmoden, also der Obertöne, sind in diesem Fall ungerade zahlige Bruchteile der Grundwellenlänge (1/3, 1/5, 1/7, usw.)



Die 5,5 fache Wellenlänge bezieht sich auf die Bauart Saxophon (2,75 Oktaven) bei 68,9 cm Länge und konischer Bohrung!( Eine größere `zackige` Pendelung der Welle `)

Theoretisch bedeutet das in etwa:

Ein Saxophon mit gleichem Tonumfang wäre ca. 99 bis 101 cm lang!
Das wäre irgendwie, ein verlängertes Sopran bis tief D .

Und läuft man nun die gezackte Welle im Saxophon beim anspielen des Grundtones `theoretisch` ab, dann kommt man auf ca. das 8,25 fache zur Baulänge!

*Das Mundstück ist bei der Klarinette immer gegeben 10,5-ca. 11,28 ccm, und wird nicht von einem etwaigen Konus vorgegeben oder bestimmt.
Der 0 Punkt ist bei Berechnung der Tonlöcher allerdings mit dem genannten Volumina zu berechnen!

@Gordon

Nicht wegschmeißen! :(

Das ist normal, bis ca. 450mm ist die Bohrung konstant, zum Ende hin findet eine Korrektur zur Angleichung an das Schallstück statt! Abweichungen von 15 zu 21 mm hat es auch schon gegeben!



LG Hans
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"Luft-Verpuffung" am Sax 11 Feb 2010 22:02 #86063

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Hallo Pue,

Wegen der Obertöne ist es nach meinem Wissen, dass bei der zylindrischen Form es nur die ungeraden Obertöne gibt, weil nur die die Randbedingungen für den Druck, nämlich Wellenknoten am Ende (rechts) und Wellenberg am Blättchen (links) erfüllen. Das ist bei der konischen Form anders und deswegen gibt es beim Sax alle Obertöne.

Das gute bei der Klarinette ist, dass sie nur ein 4-tel so lang sein muss wie die Wellenlänge. Das Sax muss "halb" so lang sein (nicht ganz), dafür gibt es bei der Klarinette keine Oktavklappe, sondern dass nächste Register ist gleich 1 1/2 Oktaven höher, was aus meiner Sicht (Saxspieler) ein Nachteil ist. Aber das sehen die Klarinettisten natürlich anders. :)

VieGrü
Letzte Änderung: 11 Feb 2010 22:08 von doctorj.
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"Luft-Verpuffung" am Sax 11 Feb 2010 22:10 #86066

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Danke Doktor, dass weiß ich bereits. Verwunderlich bleibt, das der dritte Oberton zum zweiten beim konischen Rohr wird. Ich habe hier ja ungefähr den Weg weiter gedacht, den Herr Ferron beschrieb, wenn er als Ausgangspunkt einenen Zylinder nimmt und an einer Seite so weit aufklöppelt, dass er eine saubere Oktave als ersten Oberton erhält. So hat er empirisch den exakten Öffnungswinkel fürs Sax bestimmt.

Hans, dir antworte ich später, dauert was, kannst also wieder raus zum Schüppen.
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"Luft-Verpuffung" am Sax 11 Feb 2010 22:17 #86067

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pue schrieb:
Verwunderlich bleibt, das der dritte Oberton zum zweiten beim konischen Rohr wird.
Bei jedem Öffnungswinkel, oder nur bei dem, den du zufällig gewählt hattest?
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