Moin!
Zunächst gebe ich zu Bedenken, das Jeder gut klingen möchte, und ein folgen im saxophonischen Weg,
nicht allein von physikalischen Gegebenheiten der Kanne abhängt, sondern auch von dem Menschen der hinter der Kanne steht.

So mag die rein physikalische Betrachtungsweise die Wirkung eines Instrumentes erklären,
das hat dann sehr viel mit Akustik und Physik zu tun, aber ganzheitlich ist sie nicht, da meistens der Spieler und sein dazu tun ausgeklammert wird! >

Und dann nützen diese Arbeiten nichts, denn um ein Blättchen in Schwingung zu bringen
benötigen wir einen Menschen und keinen konstant blasenden Kompressor! :-s
@JES
Ja im normalen Hornbau, (ohne Ventile/Klappen)
Das Horn für Lautsprecher ist nur eine Brücke, die Ovalität oder Ausbuchtung
des Saxophonkorpus geht aus der Erläuterung der saxchen Patentschriften, wie J.Kool
hervor, wo die Gegenwand zum Tonloch dichter dran ist,(zu besseren Reflektion)
bei gleichzeitiger Ausbuchtung und Zuwachs des inneren Umfangs!
Manche Menschen glauben an einen Zufall, das ein Basshorn mehr Watt
beim Verstärker schluckt, als ein Mitten-Hochtonhorn!
So auch der Saxer mehr Energie braucht um tiefe Hörner Bariton/Bass/Kontrabass
zu spielen.
Das ist ähnlich!
Grundlage
Nach der menschlichen Gehörkurve, nehmen wir gewisse Frequenzen lauter wahr,
aber sie sind es nicht, ja ein konisches ist DA lauter wo wir empfindlich sind, aber nicht da,
wo Gesamt- dB pro Meter mit einem Messmikrofon gemessen werden!
Spielst du auf einem Tenor das obere C mit Oktavklappe (466 Hz+Oberwellen) volle Pulle FFF, ist es ca. bei der ersten Oberwelle 932 Hz, für deine Gehörkurve extrem laut, aber auch ungefähr identisch mit dem gemessenen Schalldruck!(man sagt ca. bei 1 KHz)
Spielst du das untere C ohne Oktavklappe (116Hz+ Oberwellen) in FFF nimmst du es bei weitem nicht so laut war, aber messtechnisch hat es mehr dB pro Meter!
Zum einen weil ein Tenor nun fast geschlossen ist, und damit fast die volle Transformation
zum tragen kommt, zum anderen deine aufgewendete Energie am MPC kaum noch durch
geöffnete Tonlöcher reduziert wird!
Subjektiv scheint der Parabolische Korpus in der Spitze von 466 Hz leiser, gewinnt aber durch die tieffrequenten Anteile, welche subjektiv nicht so laut wahrgenommen werden,
hinzu!
So bist du GEMESSEN lauter, aber du selbst nimmst es mehr als dunkle Vibration war!
Hingegen ein sehr heller Klang, mit extremen Oberwellen also kaum absackend bis zur 4.harmonischen, aber noch mit der 10.-12. ausgestattet, diese Wellen sind so klein, das sie teilweise kaum aus den Becher rauskommen können (nasal), und wenn ….dann verlaufen sie sich nach 6 Metern!
*Note:Die günstigste Mischung beim Setup -> Horn / MPC, ist eben The parabolic Sound
er wurde oft beschrieben C.Parker/Gerry Mulligan, `über 200 Meter noch im Shrine Auditorium LA in den hinteren Sitzreihen hörbar`!
Außerhalb der physikalischen Grundlage
Unabhängig von einem Para oder Konus, kommt es unter Berücksichtigung des Spielers
und seinen Eigenschaften, dann,
allein auf die Zusammenstellung der Komponenten -Spieler/Sax/MPC/ an!
Stimmige Intonation, Ansprache, Klangfarbe, hängt zu großen Teilen, immer noch vom Spieler ab, so dass es möglich ist, das ein super stimmendes Horn, immer noch schlecht intoniert werden kann!
Bei der Anatomie endet jede Erklärung zu wissenschaftlichen Arbeiten über Frequenzen und Saxophonen, weil es keine Arbeit über die Anatomie in Wechselwirkung zum Sax gibt!
Die Anatomie eines Menschen macht es möglich, das Einer auf einem scharfen MPC wie auf einem dunklen Alphorn klingt, und wiederum ein Anderer auf einem weiten bauchigen MPC
ganz schrill klingt!
LG Hans