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THEMA: Blattbearbeitung

Blattbearbeitung 13 Mai 2007 20:06 #36330

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Gibt es jemand, der Blätter sowohl mit heissem wachs als auch mit schellack behandelt hat?
Unterschiede würden mich interessieren.

Mit wachs habe ich sehr gute erfahrungen gemacht, darf nicht zu heiss sein, Blätter halten länger, sind weicher im Sound und auch gleichmäßiger.
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Blattbearbeitung 14 Mai 2007 07:53 #36352

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Hi Weso,

jetzt habe ich auch mal Wachs ausprobiert und bin eigentlich ganz angetan, nur ich gehe ander vor als du und oYoY. Ich scheue mich die Mundstücke mit Pflanzenöl in welchem Umfang auch immer in Verbindung zu bringen, weil ich nicht überschau, was dabei passiert (dazu unten mehr).

Schon bei Moeck wird ja davon berichtet, dass es Leute gibt, die ihre Blätter in Öl tränken, damit die Blätter immer feucht bleiben oder solche, die flüssiges Bienenwachs nehmen um die Poren zu schließen. Bei Moeck wird darauf hingewiesen, dass sich der Klang beim Wachs verändern soll, dies kann ich nicht bestätigen. Nur man darf nicht zu viel auftragen! Deshalb gefällt mit das Vorgehen mit erhitzem Wachs nicht, die Schichtdicke auf dem Blatt ist mir viel zu dick!

Mir hatten Leute davon berichtet, dass die Blätter mit Schellack einen fremden Geschmack bekommen, für mein Verständnis läuft da etwas verkehrt. Es geht mir bei Wachs oder Schellack nur um das Verschliesen der Poren, um damit das Eindringen von Feuchtigkeit zu verzögern. Weniger Stoff auf dem Blatt ist für mich ein höheres Maß an Qualität! Und so angewendet habe ich noch keine größere Geschmacksveränderung wahrgenommen.

Ich reibe das Wachs in die Oberfläche als würde ich Schuhe eincremen. Den Rest nehme ich dann wieder mit einem Tuch ab. Das Ergebnis ist für mich nicht mehr gross unterscheidbar vom Klang unbehandelter Blätter. Ich habe zwar das Gefühl, dass eine Tendenz besteht: die Blätter werden einen Hauch "schwerer" und sprechen etwas besser in der oberen Lage an, aber das sind minimale Unterschiede - klar, ich gebe ja auch möglichst wenig neue Stoffe zu.

Wenn ich Wachs mit Schellack vergleich, dann dass fallen mir keine großen Unterschiede auf. Nach einer Viertelstunde verfärbt sich bei beiden die Spitze des Blattes, was für mich heißt, dass Feuchigkeit in die Blattspitze eindringt, nur viel, viel langsamer als gewöhnlich. Ich glaube nicht, dass es da große Unterschied gibt.

Die Oberfläche das Wachs behandeten Blattes ist etwas weniger rutschig als die anderen Blätter, aber das hat für mich keine Bedeutung.

Also ich kann beides nur empfehlen.

Eine Sache gebe ich aber zu bedenken: die Mundstücke sind aus synthetischen oder halbsynthetischen Kunststoffen. Diese sind in der Regel leicht durch Kohlenwasserstoff-Lösungsmittel lösbar. Eine Flüssigkeit, die Kunststoffe auf lange Zeit anlösen kann, sind unsere Pflanzenöle.

Ich habe mal in einem Betrieb gearbeitet, der mit Ölen, Kunsttsoffen und Lösungsmittel gearbeitet hatte. Dort hatte man mir gesagt, dass nicht jeder Kunststoff eine ausreichende Langzeitresistenz auch gegen Pflanzenöle hat. Deshalb kämen als Verpackungen für solche Stoffe nur bestimmte Kunststoffe in Betracht.

Ich kenne mich da nicht aus. Und auch wenn schon seit langem Leute gibt, die ihre Blätter in Öl tränken, so habe ich keinen Plan, ob das nicht auch Konsequenzen auf die Haltbarkeit der Mundstücke, bzw. deren Oberfläche hat, zu Mal ja immer neue, sprich andere Kunststoffe eingesetzt werden. Ich nehme statt Pflanzenöl lieber aromatenfreies Waschbenzin, das ist dann zwar wirklich ein Lösungsmittel, welches die Kunststoffe angreift, nach einiger Zeit ist aber gänzlich verflogen.

Ich finde da Händling mit einer solchen Wachssalbe eigentlich einfacher als der Umgang mit Schellack, das spräche bestimmt für Wachs, Spritus ist mir lieber als Benzine, das spräche für Schellack, mann müsste jetzt mal die anderen Wachse ausprbieren: Canauba-, Candelin- oder auch Schellackwachs, aber für mich ist das eigentlich nicht mehr so wichtig - es klappt so wohl mit Wachs als auch mit Schellack ...

Euch alles Gute
daskli


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<em>editiert von: daskli, 15.05.2007, 08:20 Uhr</em><!-- end editby -->
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Blattbearbeitung 16 Mai 2007 10:49 #36583

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Die Diskussion über Blätter, Blattformen, Mundstücke und dem Klang lässt eins immer aus: was ist dem vor dem Mundstück? Inwieweit beeinflusst denn der Mundraum die Klangeigenschaften und wie weit lässt sich das Timbre eines Blasinstrumentes durch den Mundraum und die Stellung der Zunge verändern?

Ich erlebe es so, dass ich bei Stücken aus Amerika zwischen bis zum Swing gerne mit der Zunge einen ganz großen Hohlraum bilde, ich wölbe die Zungenwurzel in den Rachen, dass das Blatt möglichst viel Hohlraum zum Schwingen bekommt. Das ergibt einen bisschen nasalen, hohlen, geschmeidigen Ton. Ein bisschen verwaschen, bereit in alle Richtungen gezogen oder fallengelassen zu werden.

Passend sind dazu mäßig, bis offene Mundstücke mit ehr geringeren Blattstärken, wenn ich mir die Blätter selber schneide, dann halte ich die Schulter flach und die Facon ehr parallel.

Ich spiel aber auch gerne barocke Musik. Da wähle ich lieber enge Mundstücke, harte Blätter, die sich von der Blattspitze weg deutlich nach hinten hin verjüngen. Den Mundraum halte ich ehr geschlossen, das heißt die Zunge ist ehr flach. Den Klang, den ich jetzt haben will, ist der spitze Klang einer Trompete. Den Ton will ich ehr eindimensional, möglichst wenig Obertöne. Nüchtern-mathematisch soll Bach erscheinen. Und Telemann?

Ich habe verschiedene Mundstücke im Fundus und eigentlich ist der Luftdruck bei allen gleich, egal ob ich Blätter mit der Stärke 1,5 oder 4 nehme, aber der Ansatz: wo fasse ich das Blatt mit den Lippen, der wechselt. – Und damit komme ich an die Grenze meiner Sprache – ich wüsste nicht mehr, wie ich das jemandem begreiflich machen kann, der das nicht schon selber herausgefunden hat.

Ich finde den Klang der Rohrblattinstrumente einfach geil! weil ich häufig merke, wie meine Schädelknochen Resonanzen zeigen. Oder das Instrument ganz deutlich in Schwingung kommt. Wie oft bin ich frustriert, weil ich die Noten, die auf dem Papier stehen, mal wieder nicht richtig abgespielt habe, aber wie oft bin ich hin und weg, weil mir im Schädel ein Ton entsteht ...

... oder bei den Klarinetten, den Blockflöten: das Vibrieren der Fingerspitzen, wenn man die Löcher leicht zuhält. Der Klang von den Klassemusikern, bei welchen man zum Teil jedem einzelnen Ton anhören kann, wie er gebildet wird, erklingt und wieder abebbt. Das Tempo ist egal, es ist einfach schön ...

Alles zu pathetisch? Ich wüsste keinen anderen Grund, warum ich mir die Blätter selber schneide und nachbearbeite. Warum ich mich Jahrzehnte lang hinsetze, um so ein Instrument zu lernen. Warum mir ein mp3-Player es einfach nicht bringt.


<!-- editby -->

<em>editiert von: daskli, 16.05.2007, 12:44 Uhr</em><!-- end editby -->
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Blattbearbeitung 16 Mai 2007 11:52 #36596

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Hi Daskli,

danke für deine ausführliche Antwort.
daskli schrieb:
jetzt habe ich auch mal Wachs ausprobiert und bin eigentlich ganz angetan, nur ich gehe ander vor als du und oYoY. Ich scheue mich die Mundstücke mit Pflanzenöl in welchem Umfang auch immer in Verbindung zu bringen, weil ich nicht überschau, was dabei passiert (dazu unten mehr).

Schon bei Moeck wird ja davon berichtet, dass es Leute gibt, die ihre Blätter in Öl tränken, damit die Blätter immer feucht bleiben oder solche, die flüssiges Bienenwachs nehmen um die Poren zu schließen. Bei Moeck wird darauf hingewiesen, dass sich der Klang beim Wachs verändern soll, dies kann ich nicht bestätigen. Nur man darf nicht zu viel auftragen! Deshalb gefällt mit das Vorgehen mit erhitzem Wachs nicht, die Schichtdicke auf dem Blatt ist mir viel zu dick!

Pflanzenöl habe ich noch nie benutzt.
Mich hat beim heissen Wachs insbesondere auch die Klangänderung fasziniert, deutlich weicher.
Mit der dicke des wachs, ich tauche das Blatt ein paar Sekunden in das heisse wachs (wenn zu heiss, geht das blatt kaputt, wölbt sich z.B.) und wische es sofort mit weichem klopapier ab, insbesondere die unterseite, die gewölbte oberseite kratze und poliere ich ggf noch nach.
die unterseite poliere ich ggf auch nach.
dann gibt es keine Probleme mit der dicke.
es wäre interessant, ggf deine erfahrung mit heissem wachs zu hören.
Vielleicht hast du ja mal Lust.

grüßli
werner
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Blattbearbeitung 16 Mai 2007 12:43 #36599

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Hallo Weso,

ich habe ein Blatt nach deinen Anweisungen bearbeitet und habe es auf verschiedenen Mundstücken, bzw. Instrumenten ausprobiert. Ich glaube, dass ich einen Eindruck gewonnen habe.

Bevor ich dir aber erzähle, was ich davon halte, schlage ich vor, dass du mal Blätter von mir ausprobierst.

Was hältst du davon: ich werde dir drei Blätter zu bereiten:
1. eins werde ich dir einfach nur einmal wässern und nachschleifen,
2. eins mit Schellack behandeln,
4. eins mit Wachs, so wie ich es beschrieben habe und
5. eins kombiniert mit Schellack und dann darüber mit Wachs.

Ich stelle mir das so vor: du schreibst mir ein PM,
ich schreibe dir meine Postadresse,
du schickst mit vier neue ! Blätter von dir,
mit einem frankierten, adressierten Rückumschlag,
ich präpriere dir die Blätter
und sende sie dir zurück. Am besten du hältst dir ein fünftes Kontrollblatt in Reseve, damit kannst dann rückverfolgen, wie sich die Blätter verändert haben.

ABER ich nehme keine alten Blätter mehr!

Dieses Angebot habe ich schon einmal gemacht und habe dann total durchgekauten Blätterschrott bekommen. Und ich weigere mich einfach solche Blätter in meinen Schellack zu tauchen!

Also Weso, willst du nicht den Erfahrungsbericht selber schreiben?????

Alles Gute
daskli





<!-- editby -->

<em>editiert von: daskli, 18.05.2007, 09:59 Uhr</em><!-- end editby -->
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Blattbearbeitung 18 Mai 2007 09:57 #36819

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Hallo Leute,

das Angebot, dass ich oben mache gilt auch für andere - wenn es mir zu viel wird, sage ich es und ich erwarte von euch, dass es dann auch akzeptiert wird.

Kontakt über die PM.

LG daskli
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Blattbearbeitung 21 Mai 2007 10:45 #37126

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Hallo Daskli,

Du schreibst:
"Ich reibe das Wachs in die Oberfläche als würde ich Schuhe eincremen. Den Rest nehme ich dann wieder mit einem Tuch ab. Das Ergebnis ist für mich nicht mehr gross unterscheidbar vom Klang unbehandelter Blätter. Ich habe zwar das Gefühl, dass eine Tendenz besteht: die Blätter werden einen Hauch "schwerer" und sprechen etwas besser in der oberen Lage an, aber das sind minimale Unterschiede - klar, ich gebe ja auch möglichst wenig neue Stoffe zu.

Wenn ich Wachs mit Schellack vergleich, dann dass fallen mir keine großen Unterschiede auf. Nach einer Viertelstunde verfärbt sich bei beiden die Spitze des Blattes, was für mich heißt, dass Feuchigkeit in die Blattspitze eindringt, nur viel, viel langsamer als gewöhnlich. Ich glaube nicht, dass es da große Unterschied gibt."

das einreiben mit Wachs habe ich jetzt auch mal versucht (nicht sehr gründlich) und kann eigentlich keinen Unterschied zum heissen wachs feststellen. Nur daß es viel einfacher ist, ggf auch mal ein paar Minuten vorm gig gemacht werden kann.

Ich finde auch hier den Klang weicher, alte Blätter bekommen wieder mehr Höhen.
Kann das sein, daß du nur neue Blätter behandelt hast?

wenn es keinen oder wenig Unterschied zum schellack gibt, kann ich mir das sparen. Danke für das Angebot, vielleicht komme ich aber später mal darauf zurück. ZB. wenn ich wieder mal 5 neue blätter da habe.

wie machst du das mit der Spitze, daß die ganz heil bleibt?

Ein Nachteil noch, mir schien, daß gewellte Blätter nach der Wachsbehandlung länger brauchen, bis sie wieder gerade sind.


daskli schrieb:

ich habe ein Blatt nach deinen Anweisungen bearbeitet und habe es auf verschiedenen Mundstücken, bzw. Instrumenten ausprobiert. Ich glaube, dass ich einen Eindruck gewonnen habe.

Wäre interessant, deine Erfahrung zu hören.

lG
Werner
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Blattbearbeitung 21 Mai 2007 18:59 #37148

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Hi Werner,

mir gefallen Blätter am besten, wenn man nur sehr wenig fremde Stoffe hinzufügt. Damit behalten sie nämlich ihren ursprünglichen Klangcharakter - weitgehend.

Bei mir war es so, dass die Schichtdicke bei der heissen Wachsbearbeitung deutlich dicker war, als bei der mit Lösungsmittel, das hatte mir nicht so gefallen, ich fand es ein wenig dumpf. Wenn alles so läuft, wie ich mir das vorstelle, dann sieht man dem gewachsen Blatt nicht an, dass es gewachst wurde, was bleibt, ist die überraschend neue, wenig rutschfreudige Oberfläche ähnlich der einer Kerze.

Ich nehme vornehmlich neue Blätter, die ich behanlde und dann macht es sich negativ bemerkbar, wenn das zu viel Wachs oder Schellack drauf ist: das Blatt wird deutlich härter.

Im Moment experimentiere ich gerade viel mit Kombinationen aus einer Schellackschicht und darauf Wachs. Und alles ganz dünn.

Ich weiß im Moment eigentlich noch nicht, was sich bei mir durchsetzen wird.

Ich melde mich wieder.
Lieben Gruß daskli
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Blattbearbeitung 22 Mai 2007 07:01 #37160

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HI Dasklidaskli schrieb:

Bei mir war es so, dass die Schichtdicke bei der heissen Wachsbearbeitung deutlich dicker war, als bei der mit Lösungsmittel, das hatte mir nicht so gefallen, ich fand es ein wenig dumpf.

Ich vermute mittlerweile, daß da irgend ein missverständnis besteht?! Mit Lösungsmitteln habe ich nichts am Hut.
Ich tauche einfach die blätter in flüssiges Wachs, bzw jetzt aktuell habe ich sie mit einer Kerze eingerieben.
daskli schrieb:
Ich nehme vornehmlich neue Blätter, die ich behanlde und dann macht es sich negativ bemerkbar, wenn das zu viel Wachs oder Schellack drauf ist: das Blatt wird deutlich härter.

Ja, und deshalb ist auch nachpolieren, eine gleichmäßig dünne Schicht wichtig, damit das Blatt gleichmäßig anspricht.
Der Ausgangspunkt bei mir war die Behandlung alter Blätter (durch die Bemerkung von JoJo), die eine Zeitlang wieder wie neu sind.
Von da aus war es logisch, auch schon neue zu behandeln.

Schöne Zeit
Werner
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Blattbearbeitung 22 Mai 2007 07:55 #37162

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Hi Werner,

nein, wir haben uns schon richtig verstanden.

Was hältst du davon:

ich schicke dir einmal ein Blatt, du behandelst mir das und und ich antworte dir.

Die Sache ist doch die: in der Bearbeitung von Blättern ist viel handwerkliches Geschick gefragt, wenn zwei das Gleiche tun, dann braucht da noch nicht das Gleiche Ergebnis rauskommen.

Wenn ich mäßige Ergebnisse habe, dann vielleicht, weil ich das doch anders mache als du. - Also Prophet und Berg müssen jetzt mal zusammenkommen, sonst drehen wir uns in der Disskussion im Kreise. Und das habe ich schon so oft gehabt - da bringt es mir nicht mehr.

Ich habe dir ein Blatt für eine Klarinette geschnitzt. Ich möchte damit auf einer histrotischen Metallklarinette Three Star spielen, welches ich mit einem Mundstück von Amati (6) bestückt habe. In dieser Kombination ist das Instrument sehr laut und wenn man leicht reinbläßt, dann gibt es einen - für mich - einzigartigen Klang: rauchig, wie Joe Cocker, Norah Jones oder Sting in seiner Dowland-Einspielung.

Ich denke, wenn die Klarinette diesen Ton nach der Behandlung behält, dann bin ich eines Besseren belehrt ;-).

Würde ich gekaufte Blätter nehmen wäre ich ca. bei blauen Vandoren, Stärke 1,5 bis 2.

Schreib mir eine PM mit deiner Adresse.

Liebe Grüße
daskli

P.S.: Ich bin jetzt auch mal auf die Reaktion von Wolfgang gespannt. der hat mir ein fünfte Blatt zu geschickt, das habe ich zur Kontrolle einfach nur einmal gewässert und ein solches Blatt neben ein feinabgezogenes zu stellen - ich denke, das spricht BÄNDE! Ganz gleich glütig, ob man die Behandlungen mit Schellack oder Wachs mag oder nicht.

Ich habe die Blätter übrigens nicht mit Schachtelhalm abgezogen sondern mit Abziehsteinen für Stecheisen, das geht meins Erachtens viel besser. Und ist zu dem wesendlich billiger und hält viele Musikerleben....

<!-- editby -->

<em>editiert von: daskli, 22.05.2007, 08:07 Uhr</em><!-- end editby -->
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