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THEMA: Dimavery SP-30 Altsaxophon weiß

Dimavery SP-30 Altsaxophon weiß 02 Mai 2011 13:59 #100716

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Hi,

es ist unbestritten, dass die Instrumente großer Hersteller noch zusätzlich das gewisse Extra haben, keine Frage. Aber dafür sind die Chinakannen tonmässig relativ neutral, was für einen Anfänger eher ein Bonus ist.
Auch Profis spielen solche Kannen: Als Zweitinstrument für die freagwürdigeren Jobs und dann, wenn man beispielsweise Tenorist ist und nebenbei ein Bari benötigt. Die Profimusiker sind nicht immer diejenigen mit den großen finanziellen Ressourcen.

Dass verschiedene Materialien verschieden schwingen, ist Tatsache. Aber beim Saxophon relativ nebensächlich, denn der Korpus soll eben nicht schwingen. Niemand will eine Eigenresonanz des Korpus. Und grosse Unterschiede kann ich da nirgends feststellen. Fast alle benutzen gutes, altmodisches Messing.
Dass die Qualität mittlerweile passt, hat sich herumgesprochen.

@Happi: Zu deiner Frage: Sicherlich klingt das mit einem Buffet oder Selmer, Keilwerth oder Yamaha oder sonstwas besser. Aber meine Erfahrung ist die, dass das nur noch ich bemerke.


Jeder soll das Instrument kaufen, mit dem er Spass hat, mit dem er so nahe wie möglich an seine Vorstellung von Musik herankommt. Völlig ok. Aber der Ausgangspunkt war der, ob die China-Instrumente zu empfehlen sind. und da muss man ehrlich sagen: Für Schüler und auch etwas Fortgeschrittene auf jeden Fall. Aus der Tatsache, dass man selbst gerne Vintage spielt oder Keilamaha ist verständlich, dass man einem anderen das empfiehlt und nahelegt.
Aber der Köder muss dem Fisch schmecken, nicht dem Angler. Und da spielen preisliche Erwägungen eine Rolle.
Ich habe jahrelang auf der Bühne ein 89er B&S-Tenor gespielt (davor ein Dolnet). Das Ostblock-Teil war für einige auch etwas seltsam. Jetzt ist es fast Vintage. Die chinesischen Hörner sind dem ergonomisch Lichtjahre voraus. Auch meinem alten Dolnet.

Ich finde es eine erfreuliche Tatsache, dass Saxophon spielen erschwinglich geworden ist.

Die Diskussion, wer den Sound macht, ist obsolet, weil die Frage sehr leicht zu beantworten ist. Spieler UND Material. Je besser man wird, desto mehr geht der Einfluss des Materials zurück. Was nicht heisst, dass man dann auf gerade irgendwas spielen WILL. Aber das letzte Quäntchen ist fast nur noch für einen selbst, für dieses kleine bisschen mehr an Emotion, Transparenz, Fülle, Schärfe oder was auch immer.

Als Alltagshörner sind die Chinesen auf jeden Fall ok. Je nach Spieler auch als mehr. Für mich fühlen sie sich richtig an.

Glaubenskriege sind vergeudete Zeit. Wir sollten uns, wie Otto sagt, vertragen. Ganz simpel. Und wenn man einander zuhört, den Erfahrungen, die jeder gemacht hat, dann profitieren wir vielleicht sogar davon.
next time you see me...
Letzte Änderung: 02 Mai 2011 21:52 von bluemike.
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Dimavery SP-30 Altsaxophon weiß 02 Mai 2011 14:31 #100718

  • gordon.shumway
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SaxophonistBenny schrieb:
ihr könnt mich jetzt auch gerne blöd anmachen, ich glaube nicht dass der Spieler nichts mit dem Sound zu tun hat, er ist sogar stark daran beteiligt, wer aber meint das Equipment fällt nicht ins Gewicht, der irrt....
ich möchte dich wirklich nicht blöd anmachen,
aber das equipment ist letztendlich banane.
unter profis gibts nur eine frage: "gehts?"
und zwei antworten: "geht!" oder "geht nicht!"

und wenns nicht geht wirds eben hingebogen oder entsorgt.
Wenn das Instrument egal ist, dann stellen sich folgende Fragen:
- warum spielen die "Profis" keine Kannen vom REAL?
- warum wird so ein Hype um Mark6 veranstaltet
ein MkIV ist für mich vergleichbar mit einem VW golf.
von A nach B kommt man auch mit einer Ente (China-Kracher).
mit einem Rolls-Royce natürlich komfortabler ( z.B. Inderbinen).
aber viele wollen und fahren einen golf. ( warum der hype um einen golf?)
Wer behauptet er mache unabhängig vom Equipment den Sound, der kann ja gerne REAL-Kannen spielen... :P
Jeder Profi bläst dich mit einem China-Kracher soundmäßig in den abfluss.
denen ist es wirklich egal, was ihnen um den hals hängt,
solange sie ihr mundstück und blatt haben.
(und in vielen fällen ist sogar das egal)
aus der Physik:
unterschiedliches Material hat unterschiedliche Schwingungseigenschaften, daran ändert NIEMAND was...
aber auch du kannst die physik nicht verarschen.
schick mir deine e-mail adresse per PM.
ich werde dir eine doktorarbeit zum materialspekt schicken.
da kannst du über schwingungseigenschaften und klang etwas lesen.
zur Qualität...
- ein Billigsax kannst du statt generalzuüberholen einfach wegwerfen....
- ist längst nicht so justiert wie ein "gutes Qualitätsax"
nein, sie sind oft besser als ein "gutes Qualitätssax" justiert.
in meiner zeit als musikalienhändler,
gingen über 1000 saxophone über den tisch.
davon mehr als ein drittel Slemer.
nicht ein einziges Slemer konnte ich direkt aus dem koffer verkaufen.
alle mussten justiert werden.
und soweit mir bekannt ist, hat sich bis heute daran nicht viel geändert.
- auch eine form der qualität!

@all:
letztendlich stelle ich mir die frage:
sind wir hier einem saxophonforum,
in dem wir erfahrungen austauschen,
und tipps an anfänger und auch fortgeschrittene weitergeben?
niemand hier ist allwissend!
wenn aber einzig ein MkIV als "Berechtigungsausweis"
für die teilnahme in der saxwelt gilt,
dann wirds hier ziemlich leer werden.
ich finde: alle marken haben ihre daseinsberechtigung.

lg
gordon

@bluemike
da haben wir wohl gleichzeitig geschrieben. :)
Glaubenskriege sind vergeudete Zeit. Wir sollten uns, wie Otto sagt, vertragen. Ganz simpel. Und wenn man einander zuhört, den Erfahrungen, die jeder gemacht hat, dann profitieren wir vielleicht sogar davon.
da stimme ich dir voll und ganz zu
Letzte Änderung: 02 Mai 2011 14:38 von gordon.shumway. Begründung: zusatz
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Dimavery SP-30 Altsaxophon weiß 02 Mai 2011 15:54 #100722

  • Happi
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Zitat:
@Happi: Zu deiner Frage: Sicherlich klingt das mit einem Buffet oder Selmer, Keilwerth oder Yamaha oder sonstwas besser. Aber meine Erfahrung ist die, dass das nur noch ich bemerke.

@bluemike: Neenee. Warum habe ich denn dann dieses Statement verfasst? ;-) Außerdem haste Yanagisawa, System 54, Le Monde, Indebinen, usw. in deiner Aufzählung vergessen. :ohmy:


@all/ @Otto:

Grundthese:
Es ist unbestritten, dass der Saxspieler einen großen Anteil am Sound und der Musik insgesamt hat!

Folgerung: Weil das eben so ist, benötigen gerade Anfänger möglichst "perfekte" Instrumente. Weil "Profis" auf jedem Schrott gut können..

Fazit: Billig taucht nur für Profis!

:woohoo:
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Dimavery SP-30 Altsaxophon weiß 02 Mai 2011 16:18 #100723

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Wollen wir in Frieden leben,
muss der Friede aus uns selbst kommen.

Jean-Jacqes Roussean

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Letzte Änderung: 02 Mai 2011 16:27 von saxophonotto.
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Dimavery SP-30 Altsaxophon weiß 02 Mai 2011 16:39 #100724

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Profis und Billigsaxe:
Mein Unterklasse Alto hat sich mal ein Profi um den Hals gehängt und anschließend gesagt: "Schmeiß es auf den Schrott. Das intoniert so schlecht, damit bekomme ich keinen ordentlichen Ton raus."
Also Mindestbedingung sollte also gelten: Vernünftige Intonation und nicht zu weiche Mechanik.
Die Gleichung Profi + Schrott = guter Klang geht also nicht immer auf.

Da kann ich Happi nur zustimmen, bevor man "irgendein" Sax kauft, sollte man bedenken, dass ein gut zu spielendes, stimmiges Sax mit ordentlicher Möglichkeit zum Einstellen für einen Anfänger sinnvoll ist. Ob es dann ein, durch einen Experten, für gut befundenes Chinateil ist, oder ein europäisches Spitzenfabrikat aus der Manufaktur wird. Das sollte jeder für sich selber entscheiden dürfen.
Eigentlich ist schon alles gesagt.
Nur noch nicht von allen.
Karl Valentin
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Dimavery SP-30 Altsaxophon weiß 02 Mai 2011 16:39 #100725

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Profis und Billigsaxe:
Mein Unterklasse Alto hat sich mal ein Profi um den Hals gehängt und anschließend gesagt: "Schmeiß es auf den Schrott. Das intoniert so schlecht, damit bekomme ich keinen ordentlichen Ton raus."
Also Mindestbedingung sollte also gelten: Vernünftige Intonation und nicht zu weiche Mechanik.
Die Gleichung Profi + Schrott = guter Klang geht also nicht immer auf.

Da kann ich Happi nur zustimmen, bevor man "irgendein" Sax kauft, sollte man bedenken, dass ein gut zu spielendes, stimmiges Sax mit ordentlicher Möglichkeit zum Einstellen für einen Anfänger sinnvoll ist. Ob es dann ein, durch einen Experten, für gut befundenes Chinateil ist, oder ein europäisches Spitzenfabrikat aus der Manufaktur wird. Das sollte jeder für sich selber entscheiden dürfen.
Eigentlich ist schon alles gesagt.
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Karl Valentin
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Dimavery SP-30 Altsaxophon weiß 02 Mai 2011 21:44 #100729

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Kann mir irgend jemand sagen was ein stimmiges Sax. ist?
Ich jedenfalls habe keine Ahnung!
Aber bestimmt Ihr Alle hier!
Wo gibt es denn eine Einstellmöglichkeit bei einem Saxophon?
Ich bin gespannt wie ein Flizzebogen.
Letzte Änderung: 02 Mai 2011 21:47 von saxophonotto.
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Dimavery SP-30 Altsaxophon weiß 02 Mai 2011 22:56 #100732

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ja, das würde mich auch interessieren.

Ich weiß nur, daß ich beim Sax die Tonhöhe durch Raus-oder Reindrehen des Mundstücks verändern kann.

Wie soll ein Anfänger denn ein Sax einstellen?

Grübel......grübel........
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Dimavery SP-30 Altsaxophon weiß 02 Mai 2011 23:10 #100733

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Ein Anfänger kann das nicht. Der Saxdoc stellt die Intonation - in engen Grenzen - durch die unterschiedlichen Klappenaufgänge am Sax ein. Große Intonationsprobleme können auch durch das Verkleinern bestimmter Tonkamine erreicht werden (zB D zu hoch => Verkleinern des C-Tonkamines; war bei meinem Keilwerth so). Dort werden dann entsprechende Metallteilringe eingelötet oder geklebt. (Bei Klarinetten werden die Tonlöcher aufgefeilt an verschiedenen Stellen.) Das kann nur ein Profi machen. Der Spieler idR nicht. Ist das Sax erstmal eingestellt, geht man da auch nicht mehr ran.

Wenn das Sax aber dann aber soweit stimmt bleiben immer noch kleinere Korrekturen, die dann der Spieler mit dem Ansatz ausgleichen muss.
LG HaJo

"Ist das Kunst, oder kann das weg?"
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Dimavery SP-30 Altsaxophon weiß 02 Mai 2011 23:20 #100734

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Nichts verstanden!
Die Frage war: Was ist ein stimmiges Sax?

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