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THEMA: Jazz aus der Hochschule - Musik aus dem Volk

Jazz aus der Hochschule - Musik aus dem Volk 14 Jan 2012 11:21 #106100

  • el abuelito
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Situation in Hamburg!
40,-Eur. am Abend!
Damit ist alles gesagt.
Da nützt auch das hochwissenschaftliche Posten nichts.
Jazz zum Spass - Schneewalzer zum geldverdienen.
Leider.
Das Schlagwort "Jazzer sind Hungerleider" oder"Jazz ist brotlose Kunst"
scheint zu stimmen.

www.janquast.de/2010/01/situation-der-jazzmusik-in-hamburg/

Was mich stört, ist: Der Schneewalzermusiker sowie der Rockmusiker muss mit seinen Steuern das Sponsoring der Stadt bezahlen, damit die Jazzer was zum beissen haben.

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Letzte Änderung: 14 Jan 2012 11:51 von el abuelito.
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Jazz aus der Hochschule - Musik aus dem Volk 14 Jan 2012 15:31 #106102

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Das hat mE wenig mit Jazz zu tun. Ich kenne einige Profimusiker (also Leute, die mit den Gigs Geld verdienen müssen) - die jaulen alle um die Wette.

=> einer mit ner Mainstream Pop Live Band. Funzt nicht mehr, da keiner die 5 köpfige Band und das ganze Equipment bezahlen will

=> Larry Schuba mit seiner Countryband. Hat sie zumachen müssen, da keiner die Gigs mehr bezahlt. Er spielt jetzt alleine.

=> ein guter Freund hat seine Jazzcombo zugemacht und spielt nur noch mit seiner Frau kleine Gigs für Vernisagen etc - war alles nicht mehr kostendeckend.

Die ganze Konservenmusik und das DJ Zeugs machen die Livemusik mE kaputt. Das hat sicherlich auch nix mit dem Jazz zu tun.
LG HaJo

"Ist das Kunst, oder kann das weg?"
Letzte Änderung: 14 Jan 2012 15:57 von saxlover.
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Jazz aus der Hochschule - Musik aus dem Volk 15 Jan 2012 11:23 #106114

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@saxlover

Was Du beschreibst hat nix mit Jazz zu tun, sondern ist symptomatisch für unsere Gesellschaft: alles haben und genießen wollen, aber nichts dafür zahlen wollen.

Saxophone: tut´s die Billigkanne oder muß es wirklich ein Markeninstrument sein??
Musik: CD tut´s doch, wozu da eine Lifeband
Neues Auto: ja, aber nur mit fetten Prozenten, Sonderausstattung und allem, aber für weniger als den Grundpreis
Fernseher: der Megaschirm muß es sein, dann aber bitte vom Discounter, weil der ist ja billiger.
Urlaub: möglichst all-in, Frühbucherrabatt und dann vor Ort die S.. rauslassen. Ist ja alles bezahlt.
Theater: neee, lieber Kino oder noch besser, der Film vom Onlineverleih. Viel billiger.

Lifemucke ist Luxus. Lifejazz erst recht.
JEs
"Das größte Verbrechen eines Musikers ist es, Noten zu spielen, statt Musik zu machen." Zitat: Isaac Stern (*1920)
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Jazz aus der Hochschule - Musik aus dem Volk 15 Jan 2012 11:26 #106115

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Meine Raster, wobei es um wertvolle oder weniger Qualitative Musik ging, sind doch gar nicht so streng und eindeutig. Als erstes Kriterium für Qualität nannte ich Musikalität (das war noch in der Nachbargalaxis).
Damit, was das ist, könnten wir etliche Frettchen füllen. Es ist kein Raster, wie du es sehen willst, sondern ein recht komplexes Feld. Gerne gehe ich da weiter drauf ein, aber nicht in der Kürze, weil es eben nicht in die kleine Schublade hier passt.


Nicht die Kunst an sich, sich simpel an ihr zu erfreuen und sie einzigartig stehen zu lassen, sondern sie in alle erdenklichen Scheiben zu schneiden!

Deutsche Ver- Akademisierung von Jazz, elitäre Kreise, die in ihrer Verklausulierung, alles Erdenkliche zur Dekadenz des Jazz beitragen!

Als wenn die Elitären es nicht ertragen können, das aus dem einfachsten und ärmlichsten etwas Fantastisches entstehen kann ohne ihr `überkadideltes` dazu tun.

Und wen sollte es wundern, das ein Ben Webster, Charlie Parker, Lester Young, eine Billie Holyday, Ella Fitzgerald aber auch die Souli´s wie Amy Winehouse trotz aller ihrer Widrigkeiten einzig und allein durch ihre Originalität überzeugen konnten!

Als wenn wir es nicht alle wüssten!

Du kannst die beste Technik, die beste Virtuosität erarbeiten, wenn du nicht als absolut Originärer auf die Welt kommst, dann kannst du nur deine eigenen kleinen Brötchen backen!

Der kleine Brötchen Bäcker, der nicht als Originärer auf die Welt gekommen ist, spricht im ehrlichsten Moment seines musikalischen Daseins,……dann, vom Ausverkauf der Seele!

Der Originäre lebt durch das, was der nicht Originäre beklagt!

Ich sprach von einem organischen, zunächst metaphysischen, überbrückenden, fast Cyborg artigen Zugang zum Klang und Instrument, und dann …..auch deren Anwendung auf Jazz.
Von den inneren Vorgängen des Originären („des Wunderkindes“), was ein nicht Originärer sich hart erarbeiten muss.

Ich sprach von den Freischaltungen verstopfter Kanäle eines `normalen` Musikers!

Einfach ist vieles, aber das sicherlich nicht!

Der innere Vorgang eines Originären, und das verstehen, ist der einzige Zugang zu Eurer eigenen oftmals versteckten, vorhandenen oder auch nicht vorhandenen Originalität!

Deshalb le Pue , es kommt nicht so völlig nur natürlich scheinend aus der Matrix daher, es ist völlig natürlich was du dir hart erarbeiten musst!

Du analysierst deinen Vorgang, deinen Zugang zu den Dingen, das ist nicht der Vorgang eines Originären, der es einfach aus dem Ärmel schüttelt, manchmal aus den untersten Schichten des Volkes, so geschehen im Jazz!

Und so treffen Zeitzeugen sehr häufig die Aussage bzgl. `der Großen`, das der Jazz den Originären alles zu verdanken hat!

Und so wie ein originales Saxophon eines bestimmten Typ´s nach allen Regeln der Kunst in Taiwan seine Kopie erfährt, so erfährt der Jazz seine Kopie an den Musikhochschulen!

LG Hans
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Jazz aus der Hochschule - Musik aus dem Volk 15 Jan 2012 14:14 #106116

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Tach, lieber Hans,

ich sehe das schon wieder wie du. Ich hatte Anhand 'meiner Matrix' noch gar keine Musik konkret bewertet und wenn du meine Kriterien liest, wirst du merken, dass ich die Virtuosität doch glatt vergessen habe.

Die Originalität eines Stückes und die Authentizität stehen bei meinen Kriterien ganz vorne dabei.

Du selbst benutzt doch die gleichen Kriterien, die du eifrig verteidigst und obwohl ich in deinen Augen elitär und studiert daher komme, komme ich zu den selben Schlüssen wie du.

Ich sage aber, dass es nötig ist, ein Kunstwerk in seiner Entstehungszeit und seinem gesellschaftlichen Umfeld zu sehen. Denn nur so kann ich beurteilen, ob es nicht nur die Kopie eines Anderen ist und Originalität besitzt.

Mir ging es nicht darum, darüber zu debattieren, wie einer dazu kommt, gute Musik zu machen, sondern darüber, ob Musik überhaupt beurteilbar ist. Ich meine, dass ist sie, und dafür braucht man noch nicht einmal Musiker sein.
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Jazz aus der Hochschule - Musik aus dem Volk 15 Jan 2012 14:29 #106117

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Hi,
Ich sage aber, dass es nötig ist, ein Kunstwerk in seiner Entstehungszeit und seinem gesellschaftlichen Umfeld zu sehen. Denn nur so kann ich beurteilen, ob es nicht nur die Kopie eines Anderen ist und Originalität besitzt.

das mag richtig sein, erklärt vielleicht sogar das ein oder andere. Aber mit Kunst oder in diesem Falle Musik hat das nichts mehr zu tun. Alles, was nachher über das Kunstwerk gesagt, geschrieben oder sonstwas wird ist nur möglich, weil es das Werk bereits gibt. Also ist es auch entbehrlich, im Gegensatz zum Werk selbst.

Verschiedene Epochen kommen zu verschiedenen Deutungen. Und alle sind sie falsch, weil es an der Tatsache des Bestehens des Kunstwerkes nichts zu ändern gibt. Das Werk kann sogar vergessen werden, ohne dass es Schaden nähme.

Was wir betreiben, ist Rezeptionsästhetik. Und das ist immer ein bisschen fragwürdig, weil zeitgeistig. Und nebenbei auch der Grund, warum die Deutschen soviel Mief produzieren. Wenn man sich vor dem künstlerischen Akt schon alle Widrigkeiten und alle Verzweigungen abgewogen hat, dann kommt oft nur eine Referenz an den Proporz heraus. Der Gerechtigkeit halber: Es geht und ging hierzulande auch anders. Eine ganze Reihe sind relativ unbelastet von dem, was man tun soll. Da ging es eher darum, was man tun will.
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Jazz aus der Hochschule - Musik aus dem Volk 15 Jan 2012 14:59 #106120

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"There´s nothing new under the sun"---
Seit den 60er und 70er Jahren haben sich ALLE Jazzgrössen, von Miles bis Coltrane und ihre Nachfolger, selbst vorher schon Coleman Hawkins, Ellington, Charlie Parker oder die Cooljazzmusiker gerade auch bei der europäischen Konzertmusik bedient, zumindest in harmonischer Hinsicht. Trotzdem haben Sie es geschafft, individuell zu klingen und auch bei einem Publikum erfolgreich zu sein.

Mehrfach wurde ganz richtig bemerkt, dass sich gesellschaftliche Rahmenbedingungen geändert haben. Wenn ich hier z. B. lese, dass jemand schreibt, der Jazz sei ohnehin tot, ja, wie soll man diesen Menschen denn um Gottes Willen vom Gegenteil überzeugen? Es liegt auch (natürlich nicht nur) an der Offenheit des Publikums das Format eines Musikers überhaupt anerkennen zu wollen!

Kein Medizinstudium dieser Welt kann dafür bürgen, dass alle Ärzte GUTE Ärzte sind, warum soll ein Jazzstudium dafür bürgen, dass alle Jazzmusiker individuell und auf demselben Niveau wie Bird spielen? Das ist einfach utopisch.

Geht einfach auf Konzerte auch einheimischer Gruppen, schaut und hört Sie Euch an, und dann entscheidet, ob es Euch gefällt, so kann man sich ein Urteil bilden.

Herzliche Grüsse

David

www.davidmilzow.de
www.jazzagentur-hannnover.de
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Jazz aus der Hochschule - Musik aus dem Volk 15 Jan 2012 15:08 #106121

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In deinem letzten Absatz verbindest du, genau wie HWP, Musikkritik mit aktiven Musizieren. Das sind doch zwei unterschiedliche Sachen. Zum Saxophonieren brauche ich nicht die Fähigkeiten des Kritisierens.

Ein Kunstwerk regt aber oft geradezu zur Kritik an, wenn es sie nicht sogar fordert.

Nun ist der alte 'originäre' Jazz noch kein Kunstwerk. Aber spätestens ab dem Bebop hatten viele Musiker diesen Anspruch.

Ich sehe keinen Grund, nicht über ein Stück zu diskutieren, nur weil ich in meinem Zeitgeist gefangen bin. Ein gutes Kunstwerk kann über Jahrhunderte dazu anregen, es in dem jeweils gültigen Zeitgeist neu zu entdecken.

Wenn ich Albert Ayler höre und das Werk einem Schüler vorspiele, dann sagt der, er intoniere aber falsch. Für sich gelassen spielt der Mann einfach schief. Was er so manchem Standart antat, ist auch Kritik, Kunstkritik.

Marcel Duchamps Hutständer ist ein Hutständer. Und Kunstkritik. Das Werk stellt hier selbst die Frage nach Kunst. Der Hutständer ist nicht originär, sondern entstammt der Massenproduktion, die Idee ist hier das Kunstwerk und nur, wenn ich die Idee begreife, begreife ich das 'Stück'.

Genau so ist ein Andy Warhol aus sich selbst heraus nicht fassbar, begreifbar.

Originäre Musik, die aus den tiefen Wurzeln des 'einfachen' Volkes erwächst, gibt es nicht mehr, denn es gibt a) ein solches Volk nicht mehr und b) keinerlei Möglichkeit, mit einer solchen Musik einen Trend hervor zu rufen, der später mal als Stil gewürdigt würde.
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Jazz aus der Hochschule - Musik aus dem Volk 15 Jan 2012 16:17 #106126

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Hi,

ich nehme an, du beziehst dich auf meinen Post - ist nicht so leicht festzustellen :)

Natürlich ist es erlaubt, Kritik zu üben. Oder sagen wir lieber, über das zu reden, was uns bewegt. Das ist menschlich und erfüllt ein tiefes Bedürfnis. in dieser Hinsicht reiht sich das Reden über Kunst ein in das Reden über Politik oder auch nur sonstigen Tratsch. Das stelle ich nicht infrage.

Nur: Ganz sicher ändert alles Reden an dem Kunstwerk nichts mehr. Bestenfalls am Künstler und dann ist es immer noch fragwürdig, ob dieser rekursive Effekt gut ist.
So sicher wie eine Rose eine Rose ist, löst man das Problem, wie man Kunst betrachtet weder semantisch (da fangen die Schwierigkeiten bereits an) noch gesellschaftspolitisch noch rezeptionsästhetisch. Entscheidend ist in vorderster Linie der emotionale Gehalt des Werkes. Und da gehe ich nach Wittgenstein "Worüber man nicht reden kann, darüber muss man schweigen" - halte mich aber nicht unbedingt daran :)

Ein wichtiger Prüfstein für Kunst ist die Zeit. Wenn alles gegenwärtige erodiert ist, dann bleibt nur das Werk übrig. Und da ist es mir reichlich schnuppe, ob die Guernica von einem Ekel geschaffen wurde oder "Truth is marching in" von einem latent depressiven New Yorker Saxophonisten. Unberührt davon bleiben meine Sympathie für bestimmte Künstler und meine Bewunderung für sie und ihre Biografien. Schließlich will man wissen, von wem man angerührt wird.

Dass Warhol werkimmanent nicht fassbar ist, bezweifle ich. Aber das kann ich nicht belegen. Ebensowenig, wie meine Meinung, dass Duchamps Fountain zwar ein guter Witz ist, aber das ist auch alles.

Ich glaube nicht, dass ich Musizieren und Musikkritik verbinde. Musik und das Reden darüber sind zwei grundlegend verschiedene Sachen. Das eine kann ohne das andere existieren. Das andere ohne das eine nicht. Was ich meine, ist folgendes: Wenn das Reden, also die Kritik, das Werk bereits a priori beeinflusst, dann kommt nur noch Mittelmaß heraus. Das TRENNT eben geradezu Kunst von ihrer Kritik und Rezeption.

Was originär angeht: Ich glaube, da geht es (und jetzt kommt wieder meine Punktlandung) um das Individuum. Trotz aller Fülle an Informationen und Austausch sind wir immer noch sehr unterschiedlich. Manchmal unterschiedlich genug, um einen eigenen Stil, Trend oder sonstwas zu erzeugen.
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Jazz aus der Hochschule - Musik aus dem Volk 15 Jan 2012 17:15 #106130

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Ja, ich versuchte von Anfang an, dass zu trennen. Es vermischt sich nur immer wieder.

Mit Stilen bezeichnete ich nicht nur den eigenen, sondern das Schwarmverhalten mehrerer Musiker. Der einzelne Musiker sollte authentisch und originell sein, keine Frage, er kann trotzdem Dixieland oder Soul spielen.
Ein Stil ist originär, wenn er soziokulturelle und historische Anker hat. Wüsste nicht wie er sonst dahin kommen könnte.

Vielleicht gibt es ja schon einen Bachelor Jazz; wir haben ihn nur noch nicht erkannt (-;

Gibt es hier denn gar keine Studierten, die sich doch etwas angepisst fühlen? Immerhin wird hier ja ordentlich in Bausch und Bogen runter gemacht.

Nochmal zu den Musikern: die haben sich selbst durchaus immer auch verglichen und kritisiert. Kritisieren ist ja nicht nur negativ.

Duchamps Fountain mag witzig sein, stellt aber die große Frage nach dem Kunstbetrieb und die Idee ist für mich das eigentliche Kunstwerk. Ist Kunstkritik und Kunstwerk in einem, wie so oft. Warhol lenkt uns auf die Reproduktion in der heutigen Gesellschaft und hinterfragt eben genau das. Er stellt somit die Frage, muss Kunst originär sein? Ganz passend zum Thema.

Genau so hinterfragen Musiker die Hörgewohnheiten, in dem sie bisher Unerhörtes spielen. Das hat aber nicht nur einen Bezug zu ihrer eigenen Person, steht also nicht für sich, sondern erklärt sich aus der bis dahin gehörten Musik.
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